unbehandelte ZitronenDie Zitrone

Der Zitronenbaum stammt aus Südostasien und ist vor allem in Indien beheimatet. Durch die Feldzüge Alexander des Großen wurden Zitronenbäume im südlichen Europa heimisch gemacht. Sie wachsen in Italien, Spanien, Portugal und Griechenland. Die Bäume tragen das ganze Jahr hindurch Blüten und Früchte. Die Zitrone galt schon in alter Zeit als Mittel zur Heilung und Vorbeugung bei epidemischen Erkrankungen. Sie wirkt

  • antiseptisch,
  • blutstillend,
  • erfrischend,
  • fiebersenkend,
  • alkalisierend (erhöht den pH-Wert),
  • reinigend,
  • antisklerotisch (vorbeugende Wirkung gegen Ablagerungen im Gewebe)

Zitrone - wichtigste Inhaltsstoffe

Der Saft enthält 6-8 Prozent Zitronensäure. In 100 Gramm Frucht sind etwa 40 bis 50 mg Vitamin C enthalten. Vitamin C gehört neben Beta-Carotin und Vitamin E zu den sogenannten Radikalfängern. Vitamin C (Ascorbinsäure) spielt eine Hauptrolle beim Abbau von Sauerstoffradikalen, die durch Entgiftungsreaktionen im Körper (vorwiegend in der Leber) entstehen. Verursacher sind: Zigarettenrauch, Smog, chlorhaltige Verbindungen, Schwermetalle, Alkoholmissbrauch, übermäßiger Medikamentenkonsum, Entzündungen und Stress. Der menschliche Organismus kann Vitamin C (Ascorbinsäure) nicht selbst herstellen. Wir müssen deshalb Vitamin C mit der Nahrung in ausreichender Menge aufnehmen. Vitamin C ist auch in anderen Zitrusfrüchten, in Paprika, Kiwi und Johannisbeeren reichlich vorhanden.

Der Saft der Zitrone enthält außerdem direkt verwertbaren Fruchtzucker, Mineralsalze (Kalium, Kalzium, Eisen), Spurenelemente und Schleimstoffe. Aus der Schale vorwiegend von grünen Früchten, wird eine stark duftende, antiseptisch (Keim reduzierend) wirkende Essenz gepresst. Man benötigt die Schalen von ungefähr 3000 Zitronen um nur einen einzigen Liter Essenz zu erhalten!