BrokkoliVitamin E – der Radikalfänger

Auf unseren Organismus wirken tagtäglich zahlreichen Stoffe ein wie zum Beispiel Gifte in der Atemluft (Zigarettenrauch, Smog), Pestizide, UV-Strahlen (in hohen Dosen), Medikamente, Alkohol etc. Diesem Stress ist unser körpereigenes Abwehrsystem oft nicht mehr gewachsen.

Der Dauerbeschuss kann dazu führen, dass die Schutzmechanismen durchbrochen werden. Es kommt dann unter anderem zur Bildung radikaler Formen des Sauerstoffes - mit toxischen Eigenschaften. Diese Sauerstoff-Radikale sind aggressive Teilchen und sie können in den Zellen Veränderungen bewirken. Dem kann man mit ausgewogener Ernährung zumindest teilweise entgegenwirken. Unser Speiseplan sollte daher neben den Hauptnährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate auch reichlich zellschützende Antioxidantien enthalten wie

  • Beta-Carotin,
  • die Vitamine C und E und
  • das Spurenelement Selen.

Vitamin E ist Bestandteil aller grünen Pflanzenteile, biologischen Membranen und Enzyme. Vitamin E bewahrt ungesättigte Fettsäuren vor der Oxidation.

Ergiebige Vitamin E-Quellen

Lebensmittel

Vitamin E in mg (pro 100g)

Distelöl

35

Sonnenblumenöl

55

Weizenkeimöl

215

Sojaöl

15

Olivenöl

12

Auch Nüsse, Mandeln, Getreidekeime, Grünkohl und Schwarzwurzeln sind reich an Vitamin E. Die in Pflanzenölen enthaltenen ungesättigten Fettsäuren helfen, schädliches LDL-Cholesterin zu reduzieren. Es gibt allerdings einen Haken: Fett bleibt Fett. Bei Erkrankungen der Leber kann es daher bei einer übermäßigen Zufuhr mehrfach ungesättigter Fettsäuren zu gesundheitlichen Schädigungen kommen.

Was bewirkt Vitamin E im Körper?

Vitamin E bewahrt lebenswichtige Fettsäuren vor der Oxidation, schützt die roten Blutkörperchen vor Sauerstoffradikalen und in Verbindung mit Vitamin A die Zellen der Haut vor unkontrollierten Veränderungen.

Die Vitamine E und Beta-Carotin gelten bei arthritisch-rheumatischen Erkrankungen als wichtige Antioxidantien.

Selen, Beta-Carotin, die Vitamine C und E schützen gemeinsam Zellmembran und Zellkerne. Studien belegen die schützende Wirkung: LDL in oxidierter Form gilt als "böses" Cholesterin, das sich in den Arterien ablagert und Herzinfarkt verursachen kann. Vitamin E verhindert die Oxidation von LDL-Cholesterin.