ImmunsystemProbiotika und Immunsystem: Das sagt die Wissenschaft

Probiotika wirken positiv auf die Gesundheit im Allgemeinen und stärken nachweislich das Immunsystem. Das gilt heute dank zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen als belegt. Probiotika haben ganz eindeutig eine günstige Wirkung auf Verdauung und Darmflora. Der berühmteste Vertreter ist wohl der Lactobacillus bulgaricus. Er verleiht dem Joghurt seinen typischen Geschmack.

Probiotika wirken harmonisierend auf den Stoffwechsel. Allerdings nur dann, wenn man sie regelmäßig über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu sich nimmt. Probiotika

  • fördern die Verdauung von Lactose,

  • hemmen krankheitserregende Keime und

  • wirken gegen einige Durchfall-Erkrankungen, die durch Viren verursacht werden.

Leider weiß man bis heute noch nicht, welche Funktion die einzelnen Bakterienkulturen dabei übernehmen. Genau das will uns aber die Werbung für industriell gefertigte Probiotika will glauben machen. Demnach sollen bestimmte Mikroben antibiotisch, antiallergisch oder antimikrobiell wirken. Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen.

Die winzig kleinen Lebewesen arbeiten im Team zusammen. Diese komplexe Arbeitsteilung konnte noch nicht entschlüsselt werden. Wir können also auch keine kontrollierten Abläufe erzeugen. Aus diesem einfachen Grund müssen die Verheißungen bezüglich industriell gefertigter Probiotika ins Land der Mythen verwiesen werden. Was die Werbung für probiotische Nahrungsergänzungsmittel und industrielle Probiotika verspricht, ist oft nicht wissenschaftlich fundiert wie diese angeblichen Wirkungen:

  • Erhöhter Schutz gegen Infektionskrankheiten.

  • Senkung des Cholesterinspiegels.

  • Eindämmung / Prävention von Dickdarmkrebs.

Mehr lesen: Probiotika – von guten und bösen Bakterien

Was ist der Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika?