Sauerkraut Witwe Bolte Wilhelm BuschDiese Lebensmittel enthalten Milchsäurebakterien

Bei der Milchsäuregärung (Lactofermentation) handelt es sich um eine der ältesten bekannten Methoden der Haltbarmachung von Lebensmitteln. Laktobazillen oder Lactobacillales (LAB) haben die Fähigkeit, Obst, Gemüse, ja sogar Getränke und viele andere Lebensmittel haltbar zu machen. Das können sie so gut wie kein anderes Konservierungsmittel. Deswegen gelten Milchsäurebakterien als äußerst wichtige kleine Helferlein bei der industriellen Produktion und Konservierung von Lebensmitteln. Ohne sie wäre die Herstellung zahlreicher Produkte gar nicht erst möglich wie zum Beispiel

  • Bier,

  • Butter,

  • eingelegte Gurken,

  • Joghurt,

  • Kaffee,

  • Käse,

  • Käse,

  • Kefir,

  • Kimchi,

  • Miso,

  • Oliven,

  • Sauerkraut,

  • Sauermilcherzeugnisse,

  • Sauerteig,

  • Schokolade,

  • Sojasauce,

  • Tee,

  • Wein und

  • Wurst.

Milchsäurebakterien sitzt auf der Oberfläche von Obst und Gemüse

Übrigens befinden sich die meisten Milchsäurebakterien auf der Oberfläche von Obst und Gemüse. Das bedeutet, dass man diese Lebensmittel, wenn überhaupt, nur sehr sanft und schonend reinigen sollte. Andernfalls werden die gesunden kleinen Mikroorganismen zerstört. Dass gilt auch in Zeiten von Corona, denn Viren haben in der Umwelt nur eine geringe Stabilität. Es genügt also, Obst und Gemüse vor dem Verzehr wie üblich zu waschen.

Milchsäurebakterien sind nützliche kleine Helferlein im Darm und bei der Immunabwehr. Deswegen ist es durchaus von Bedeutung, woher wir unsere Lebensmittel beziehen: Im Idealfall aus dem eigenen Garten oder vom Balkon. Ansonsten bevorzugt aus biologischen Anbau. Nur in diesem Fall kann man sicher sein, dass sie organisch und ohne Pestizide etc. angebaut wurden.

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