KraeuteroelKräuteröle selbst zubereiten

Die hautpflegenden und heilungsfördernden Eigenschaften von fetten Ölen wie Mandelöl oder Erdnussöl werden durch die Kombination mit pflanzlichen Wirkstoffen intensiviert. Olivenöl eignet sich wegen seiner hervorragenden medizinischen Eigenschaften sehr gut zur Herstellung von Kräuterölen. Auch das etwas preiswertere Sonnenblumenöl ist als Trägersubstanz gut geeignet.

Johanniskrautöl
Herstellung: Schraubglas gut zur Hälfte mit blühenden Sproßspitzen auffüllen und dann mit Olivenöl bedecken. Vier bis sechs Wochen bei Zimmertemperatur am Fenster stehen lassen.

Wirkung und Anwendung:

Einreiben bei Brandwunden, kleineren Verletzungen, Hautgeschwüren, Venenentzündungen.
Innerlich bei Depressionen, Angstzuständen, Gallenbeschwerden, Magenreizungen. Nervenberuhigend.

Kamillenblütenöl
Herstellung: Gib 5 - 10g Kamillenblüten mit ½ Liter Olivenöl in ein Schraubglas oder eine bauchige Flasche. Verschließe das Gefäß gut und lass es vier Wochen am Fenster bei Raumtemperatur stehen.

Anwendung und Wirkung: Hautpflege, Entzündungserscheinun­gen, Geschwülste, Abszesse. Entzündungshemmend.

Königskerzenöl
Herstellung: Glas zur Hälfte mit Blüten füllen, dann mit Olivenöl aufgießen, bis die Blüten bedeckt sind und verschließen. Vier bis sechs Wochen am Fenster stehen lassen.

Anwendung und Wirkung: Als Wundöl, bei Furunkel, bei Hämorrhoiden, gegen neuralgische Schmerzen. Entzündungshemmend.

Lavendelöl
Herstellung: 50 g Lavendelblüten in eine Flasche füllen und mit Pflanzenöl gut abdecken. Vier bis sechs Wochen am Fenster stehen lassen.

Anwendung und Wirkung: Kopfschmerzen, Verkrampfungen, neuralgische Muskelschmerzen. Nervenberuhigend.

Ringelblumenöl
Herstellung: Glas zur Hälfte mit aus dem Blütenboden gezupften Blütenblättern füllen. Mit Olivenöl vollständig abdecken und verschließen. Vier Wochen an einem sonnigem Platz am Fenster stehen lassen.

Anwendung und Wirkung: Äußerlich bei Wunden, Krampfadern, Geschwüren, Warzen, Quetschungen, Hämorrhoiden. Eentzündungs­hemmend. Die Wirkung ist vergleichbar mit der von Ringelblumensalbe.

Rosmarinöl
Herstellung: 50 g Rosmarin, getrocknet mit ¼ Liter Pflanzenöl ansetzen. Vier Wochen ans Fenster stellen, damit die heilkräftigen aktiven Substanzen gut gelöst werden. Ausnahmsweise kann man auch frische Zweige verwenden.

Anwendung und Wirkung: Erschöpfungszustände, Herzschwäche, Kreislaufstörungen, Krampfadern, Rheuma, Migräne. Förderung der Durchblutung in den Beinen. Anregend.

Diese Öle sind hervorragende Hautpflegeöle:
Ringelblume, Johanniskraut, Rosmarin, Nachtkerze, Borretsch und Klettenwur­zel.

Als Massageöle eignen sich besonders gut:
Arnika, Kamille, Lavendel, Rosmarin, die verschiedenen Arten der Minze und Zitronenmelisse.

Essenzen und Kräuteröle – Zubereitung und Anwendung

Alles grünt und blüht. Du musst es nur noch sammeln, pflücken und ernten, um daraus die herrlichsten Essenzen oder Öle herzustellen:

rosenblaetterDuftrosen-Essenz
Herstellung: Sammle die Blütenblätter von erblühenden Rosen und fülle damit ein kleines Glas mit Schraubverschluss bis zur Hälfte. Bedecke sie mit klarem Alkohol (50 - 70 Prozent) und lasse sie am Fenster eine Woche bei Raumtemperatur stehen. Dann filtere den Sud. Die Konzentration wird umso stärker, je öfter man sie wiederholt.

Anwendung: Zur Raumluftverbesserung (mit Wasser verdünnt versprühen oder mit Aroma-Lampe verdampfen); als Zusatz zum Badewasser.

Wirkung: Die aphrodisische Wirkung der Rosenessenz kann durch Zugabe einiger Tropfen Sandelholzöl verstärkt werden. Auf diese Weise wird nach fernöstlicher Tradition das weibliche Element Rose (YIN) mit dem männlichen Sandelholz (YANG) verbunden.

Lavendel-Essenz
Befülle ein Schraubglas bis zur Hälfte mit Lavendelblüten und decke sie dann mit Alkohol (50 - 70 Prozent) gut ab. Drei bis vier Wochen auf der Fensterbank bei Zimmertemperatur stehen lassen, abseihen und Rest in feinem Baumwoll- oder Leinentuch gut ausdrücken.

Wirkung und Anwendung:

  • Mit destilliertem Wasser im Verhältnis 1:1 verdünnt für Einreibungen bei Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, nervösen Halsschmerzen, Verkramp­fungen und Gliederschmerzen.
  • Unverdünnt gegen Insektenstiche.
  • 1:2 mit destilliertem Wasser verdünnt als erfrischendes Duftwasser.

Kräuteröle

Viele Kräuter wie Basilikum, Bohnenkraut, Dill, Estragon, Kerbel, Majoran, Oregano, Salbei, Thymian und Rosmarin sind hervorragend geeignet, um daraus schmackhafte und gesundheitsfördernde Würzöle herzustellen. Als Basisöle verwendet man hochwertige Speisöle wie Oliven-, Sonnenblumen- und Distelöl. Bei der Herstellung von Kräuterölen gibt es einige grundlegende Dinge zu beachten:

  • Verwende nur getrocknete Kräuter. Frische Kräuter enthalten noch viel Wasser. Das Öl kann dadurch ranzig werden.
  • Kräuter mindestens drei bis vier Wochen im Öl ziehen lassen (je nach Angabe!).
  • Schüttle das Öl täglich gründlich durch.
  • Bewahren das Öl in dunklen Flaschen auf.
  • Filtere das Öl nach dem ziehen lassen filtern.
  • Kräuteröle sind bei dunkler und kühler Lagerung bis zu einem Jahr haltbar.

Tinkturen aus Käutern selber machen: Melisse, Myrrhe, Ringelblume, Rosmarin und Thymian

So kannst Du heilsame Tinkturen aus Kräutern herstellen, die man allesamt leicht im Garten und sogar auf dem Balkon anbauen kann:

MelisseMelissen-Tinktur
Wirkung: Ma­genstärkend und krampflösend.

Herstellung: Frische oder getrocknete Blättern der Zitronenme­lisse werden mit Trinkalkohol (Korn oder Wodka) 8 bis 10 Tage angesetzt. Danach Abfiltern und die Tinktur in dunkler Fla­schen aufbewahren.

Anwendung: Auf Zucker eingenommen.

Hinweise: Der berühmte Melissengeist der Karmeli­terinnen von Paris enthält außer Me­lissenblättern getrocknete Angelika­wur­zeln, Schalen von ungespritzten Zi­tronen, Koriander, Muskatnuß, zer­stoßenen Zimt und Gewürznelken. Man setzt alles zusammen an, seiht nach dem Ziehen ab und füllt den Sud im Verhältnis 1:10 mit destilliertem Wasser in dunkle Flaschen ab.

Myrrhen-Tinktur
Wirkung: Adstringierend; gegen Entzündungen im Mundbereich, beispielsweise des Zahnfleisches.

Herstellung: 1 Teil Harz der Myrrhe im Mörser zerstampfen und mit 10 Teilen (nach Gewicht) Trinkalkohol (Wodka oder Korn) ansetzen. Eine Woche ziehen lassen und filtern.

Anwendung: 10 bis 20 Tropfen auf 1 Glas lauwarmes Wasser gurgeln oder Entzündung mit ge­tränktem Wattestäbchen abtupfen.

Ringelblumen-Tinktur

Wirkung: Bei Blutergüssen, Zerrungen, Quetschun­gen, Verstauchungen, zur Erstbe­handlung von Wunden.

Herstellung: 1 bis 2 Handvoll frische Blüten in ein Schraubglas füllen und mit Weingeist oder klarem Trinkalkohol aufgießen. Dann 3 bis 4 Wochen am Fenster stehen lassen. Gelegentlich aufschütteln, abseihen und in dunklen Flaschen kühl aufbewahren.

Anwendung: Einreibungen und Umschläge.

Rosmarintoepfe kRosmarin-Tinktur
Wirkung: Bei Durchblutungsstö­rungen, rheumatischen Schmerzen, Migräne, Hexenschuß.

Herstellung: 50 g getrocknete Rosmarinblätter oder einige frische Zweiglein in ¼ Liter Alkohol (70 %) 1 Woche bei Raumtemperatur am Fensterbrett stehen lassen und dann abfiltern.

Anwendung: Einreibungen.

Thymian-Tinktur
Wirkung: Bei Kopfschmerzen, Gefäßkrämpfe, Mi­gräne, Hautausschläge, Juckreiz, My­kosen zwischen den Zehen, ermüdete Muskel

Herstellung: Frische, junge Zweiglein 14 Tage in klarem Alkohol ansetzen oder 50 g getrocknetes Kraut in ¼ Liter Alkohol (50 - 70 %) ansetzen. Abfiltern und kühl aufbewahren.

Anwendung: Einreibungen.

Tinkturen aus Käutern selbst herstellen: Arnika, Baldrian, Fichte, Hamamelis, Iris und Johanniskraut

Die Herstellung von Tinkturen aus Kräutern aus dem eigenen Garten oder von Wald und Wiese ist denkbar einfach:

ArnikaArnika-Tinktur

Wirkung: Gicht, Hexenschuß, Kreuzschmerzen, Blutergüsse, Zerrungen, Quetschungen.

Herstellung: Man gießt ca. 50 g Blüten mit ¼ Liter 70%igen Al­kohol auf und lässt den Sud 14 Tage am Fenster stehen.

Anwendung: verdünnt (mit destilliertem Wasser) in einem Verhältnis von 1:1; Nicht innerlich anwenden!

Baldrian-Tinktur
Wirkung: Schlafstörungen

Herstellung: 20g Wurzeln getrocknet in 100 ml klarem Trinkalkohol ansetzen. Nach ca. 3 Wochen abseihen und in einer dunklen Flasche aufbewahren.

Anwendung: Bei Schlafstörungen 30-50 Tropfen etwa ½ Stunde vor dem Schlafenge­hen, auf Zucker oder in warmen Tee

FichtentriebeFichtenspiritus
Wirkung: Rheuma, Gicht

Herstellung: Eine Flasche bis zur Hälfte mit jungen Fichtentrieben füllen, mit Franz­branntwein auffüllen und verschließen. Zwei Wochen ans Fenster stellen, dann abseihen.

Hamamelis-Tinktur
Wirkung: Die in den Rinden und Blättern enthaltenen Tannine (Gerbstoffe) wirken adstringierend und venenstärkend. Bei Prellungen, Verstauchungen, Blutergüssen, Krampfadern, Entzündungen im Mundraum. 

Herstellung: 1 Teil getrocknete Rinden oder Blät­ter mit 5 Teilen Alkohol ansetzen und 1 Woche ziehen lassen. Für Gurgelwas­ser Trinkalkohol verwenden!

Anwendung: Einreibungen; Gurgeln.

Iriswurzel-Tinktur
Wirkung: Enthält Harze, ätherische Öle und tanninartige Stoffe. Bei Entzündungen im Mundraum, Mundgeruch.

Herstellung: 50g getrocknete Wurzeln auf ¼ Liter 50%igen Trinkalkohol (z.B. Wodka oder Kornschnaps), 2-3 Wochen anset­zen (Die Wurzeln im Oktober sam­meln!)

Anwendung: Als Mundspülung 4 mal täglich 10 Tropfen in ein Glas Wasser geben.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/0/0c/Bl%C3%BChendes_Johanniskraut.jpg/320px-Bl%C3%BChendes_Johanniskraut.jpgJohanniskraut-Tinktur
Wirkung: Nervosität, Stimmungstief, Depres­sionen. Regeneriert die Haut bei Al­tersflecken.

Herstellung: 1 Teil Johanniskrautblüten mit 5 Tei­len 50-70%igem Alkohol ansetzen. Eine Woche warm, aber nicht in der Sonne stehen lassen, dann abfiltern.

Anwendung: Einreibungen. Vorsicht: keine Sonnenbäder bzw. UV-Bestrahlungen nach einer Be­handlung mit Johanniskrautöl oder –tinktur! Macht die Haut photosensibel!

Würzen mit Küchenkräutern - von Oregano bis Zitronenmelisse

Kraut Anwendung

Oregano

Oregano k

In südlichen Ländern wird der Oregano vor allem für Tomatengerichte und Pizza verwendet. In unserer regionalen Küche schmeckt er außerdem lecker zu Bratkartoffeln, Grillfleisch oder Bohnengemüse. Mitkochen!

Paprika, Pepperoni, Chili

Die Hauptwirkstoffe sind Capsaicin, Carotinoide und Vitamin C. Vollreife Schoten werden frisch geschnitten oder getrocknet und oft auch pulverisiert verwendet. Die je nach Geschmack süße und milde, aber auch sehr scharfe Paprikawürze passt zu Fleischgerichten (z.B. Gulasch), Suppen, Soßen, Käsegerichten und Salaten.

Petersilie

Petersilie k

Peterl ist eines der beliebtesten Küchenkräuter überhaupt. Es wird vor allem für Suppen, Soßen, Salate, Gemüse, Quark, Kräuterbutter und Kartoffeln verwendet.

Pimpinelle

Das Kraut der Pimpinelle ist sehr vitaminreich (vorwiegend Vitamin C). Es regt den Appetit an, wirkt blutreinigend und verdauungsfördernd. Für Salate, Quark, Eier, Fisch, Kräutersoßen, Suppen oder Mayonnaise. Man kann es durch Einfrieren oder in Essig ziehen lassen haltbar machen.

Rosmarin

Rosmarin k

Wildgerichte, Lammbraten, Pizza, Eintopf, Soßen, Gemüsesuppen. Mitkochen!

Salbei

Steaks, Wildgerichte, Suppen, Kräuteromelett. Mitkochen!

Schnittlauch

Schnittlauch k

Salate, Quark, Suppen, Soßen, Rühreier, Kartoffelsalat, zu Butter- oder Käsebrot

Senfkörner

Die enthaltenen Senfölglykoside verleihen ihnen einen scharfen Geschmack. Süßsaure Salate, Soßen, Schweinebraten, Wild.

Thymian

Suppen, Soßen, Salate, Fleischgerichte, Wild, Gemüsetöpfe, Pizza. Macht fette Gerichte bekömmlicher. Würzt intensiv, daher sparsam verwenden. Mitkochen!

Tripmadam

Junge Triebe für Salate, Soßen, Rindfleisch, für Diät und Rohkost.

Wermut

Er wird wegen seiner Bitterkeit weniger als Gewürz, sondern hauptsächlich zur Herstellung von Wermutwein verwendet. Evtl. kann man geringe Mengen zu fettem Braten geben. Mitkochen!

Ysop

Zum Würzen von Schweinebraten, Kalbsbraten, Eintöpfen, Salaten, Bohnengerichten und Quark.

Zitronenmelisse

Die Blätter frisch zum Würzen verwenden. Für Obst- und Milchspeisen, Kräutermixgetränke, zum Garnieren vieler Gerichte. Zitronenmelisse ist auch Bestandteil von Tees und Kräuterlikören.

Würzen mit Küchenkräutern - von Basilikum bis Meerrettich

Kraut

Anwendung

BasilikumBasilikum

Die frischen Blätter eignen sich zur Zubereitung von Salaten und Rohkostgerichten. Zu Tomaten schmeckt Basilikum besonders fein. Man kann ihn auch zu Suppen, Kräutersoßen, Quark- und Fleischspeisen, italienischen Pizza- und Nudelgerichten geben (erst kurz vor dem Servieren).

Basilikum hat appetitanregende, verdauungsfördernde Wirkung.

Bohnenkraut

Das scharf würzige Kraut verbessert Fleischspeisen, Bohnen- und Kartoffelgerichte.

Borretsch

Kleine, fein geschnittene Blätter gibt man zu Salaten, Rohkostgerichten, Quark oder Fleischgerichten. Blüten für Kräuteressig.

Dill

Dill verleiht Salaten eine pikante Note. Er harmoniert mit Gemüsegerichten, Soßen, Quark, Hackbraten und Fisch. Zum Einlegen von Gurken wird das blühende Kraut verwendet.

Estragon

Für Salate, Soßen, Mayonnaise, Quark, Kräuterbutter, Kräuteressig, zum Einlegen von Gurken. Estragon ist sehr intensiv im Geschmack und wird daher nur in kleinen Mengen verwendet. Mitkochen!

GartenkresseKresse Topf k

Die Gartenkresse enthält reichlich Vitamin C und Senföl, das den würzigen Geschmack verstärkt. Verwendet wird sie zum Würzen von Salaten, als frische Zutat zu Suppen (nicht mitkochen wegen des Vitamin C-Gehaltes), zum Garnieren von kalten Platten.

Kerbel

Salate, Soßen, Frühlings- und Kräutersuppen, Kräuterbutter, Käse, Tomaten. Als Brotaufstrich: Butter mit Camembert und gehacktem Kerbel vermischen.

Liebstöckel

Suppen, Soßen, Fleischspeisen, Gemüsegerichte, Eintopf, Kräutermischungen. Mitkochen!

MajoranMajoran k

Wurstherstellung, Fleischgerichte, Suppen, Soßen, Rohkost, Pizza.

Meerrettich

Frisch geriebener Meerrettich wird zu gekochtem Rindfleisch, Würstchen, kaltem Braten und Salaten verwendet. Für die Schärfe sind Senfölglykoside verantwortlich. Sie sind berüchtigt wegen ihrer schleimhautreizenden Eigenschaften. Man kann den Reiz mit Äpfeln oder Sahne mildern.

 

 

 

Würziger Kräuter- und Apfelessig selbst gemacht

Rezept für Kräuteressig

Kräuteressig kann man je nach Geschmack mit folgenden Zutaten zubereiten:

Kraeuter-Essig mit Oregano
  • Rosmarin,
  • Thymian,
  • Pfefferkörnern,
  • Dill,
  • Estragon,
  • Lorbeerblätter,
  • Pimpinelle,
  • Knoblauch und
  • weißem Weinessig

Zubereitung

  1. Gib jeweils 1 Zweig Rosmarin und Thymian, 2 Lorbeerblätter, sowie 10 - 15 Pfefferkörner in eine Flasche.
  2. Fülle dann die Flasche mit weißem Weinessig auf, bis Kräuter und Gewürze bedeckt sind.
  3. Beschrifte die Flasche mit dem Abfülldatum und bewahren sie an einem kühlen Ort auf. Dort sollte sie gut verschlossen mindestens zwei Wochen stehen, damit sich die Wirksubstanzen aus den Kräutern herauslösen können.

Knoblauchessig mit Rosmarin

  • 2 frische Rosmarinzweige,
  • 3 halbierte Knoblauchzehen,
  • 2 Lorbeerblätter

Gib die Zutaten in eine Flasche und übergieße sie mit Weinessig. Vrarbeite sie dann wie oben weiter.

Rezept für Apfelessig

  1. Verwende Apfelsaft, der möglichst frei von Pestizidrückständen ist, also idealerweise Saft von Äpfeln aus dem eigenen Garten oder aus Bio-Produktion.
  2. Lass den Apfelsaft bei Temperaturen von 15 - 20° C so lange stehen, bis ihn die Bakterien zu Essig verwandelt haben. Decke dabei die Öffnung der Flasche nur mit einem sauberen Tuch ab. Die im Saft enthaltenen Pektine trüben den Essig ein wenig. Wenn Dich das stört, kannst Du ihn durch ein Tuch oder einen Papier-Teefilter gießen und filtern. Bewahre den Essig kühl auf.

Der Apfelessig und seine Wirkung

Apfelessig wirkt verdauungsfördernd, keimtötend, blutverdünnend und Blutdrucksenkend. Hierzu wird er innerlich angewendet:

Mann nimmt 2 TL Apfelessig auf 1 Glas Wasser. Wem das zu sauer ist, der kann das Getränk mit Honig oder einem anderen Apfelnatürlichen Süßungsmittel wie Ahornsirup oder Agavendicksaft ein wenig süßen.

Äußerlich angewendet hilft verdünnter Apfelessig gegen Hautausschläge und Ekzeme. Solche Hautleiden sind häufig darauf zurückzuführen, dass der pH-Wert der Haut aus dem Lot geraten ist, zum Beispiel durch häufiges Waschen mit Seife.

Ein Apfelessigbad (¼ Liter Apfelessig zum Badewasser geben) reinigt und desinfiziert die Haut und hilft dabei, den natürlichen pH-Wert wiederherzustellen. Auch nach dem Haarwäschen mit herkömmlichen Shampoos und kalkhaltigem Wasser ist eine Spülung mit Essig empfehlenswert. Der Essig wird dazu etwas mit Wasser verdünnt. Auf diese Weise werden Haar und Kopfhaut schonend von Seifen- und Kalkrückständen befreit.

Die Apfelessig-Diät - hilft Omas alt bewährten Hausrezept wirklich beim Abnehmen?