Hexenblog

ThymianMigräne natürlich heilen

Menschen, die an Migräne leiden, sollten alle Störfelder im häuslichen Bereich beseitigen und folgende Empfehlungen beachten:

  • Elektrische Geräte aus dem Schlafzimmer verbannen,

  • chemische Substanzen (Kosmetika, Sprays und Reinigungsmittel) meiden,

  • das Rauchen in Wohn- und Schlafräumen unterlassen und

  • für reichlich Sauerstoffzufuhr sorgen (mehrmals täglich Lüften, im Winter Stoßlüftung).

  • Die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen sollte zwischen 45 und 60 % liegen.

  • Wohnungen nicht überheizen (18-20°).

  • Vorwiegend reizarme, basische Ernährung.

Magnesium bei Migräne

Magnesium löst Verkrampfungen und Spannungen der Gefäßmuskulatur und wirkt Spasmen der Gefäße entgegen. Magnesium ist der Gegenspieler von Calzium und verhindert eine zu starke Anreicherung der Gefäßwände mit Calzium. Um die Wechselwirkung zwischen Calzium und Magnesium sicherzustellen, nimmt man die Mineralstoffe im Verhältnis 3:2 ein. Magnesium ist zudem reichlich in Vollkornbrot, Kartoffeln, Bananen, Käse und Nüssen enthalten.

Migräne natürlich behandeln

Bäder helfen gegen Migräne-Attacken

Ansteigende (langsam erhitzen von 32 auf 42°) Fuß- und Armbäder entspannen und lindern Migräne-Schmerzen. Anschließend Bettruhe im verdunkelten Zimmer. Geeignete Badezusätze sind Thymian, Majoran und Melisse. Rosmarin-Bäder am Morgen fördern die Durchblutung.

Inhalationen bei Migräne

Inhalationen mit Thymiankraut, Pfefferminz-Blättern und Johanniskraut oder ätherischen Ölen (Thymian, Pfefferminze, Melisse, Lavendel, Zitronen und Majoran) wirken krampflösend. Dämpfe ca. 15 Minuten einatmen.

Einreibungen bei Migräne

  • Einreibungen mit Franzbranntwein oder einer Thymian-Franzbranntwein-Tinktur: Frische Thymian-Zweige 10 bis 14 Tage in Franzbranntwein oder klarem Korn ansetzen und die schmerzende Stelle damit einreiben.

  • Einreibung mit Pfefferminzöl: 5 Tropfen auf 10 ml Alkohol (40%).

Bestrahlung mit Blaulicht

Hinterkopf oder schmerzende Stelle dreimal täglich 20 Minuten bestrahlen (gefäßverengende Wirkung).

Auch hilfreich: Eisbeutel auflegen, um die Gefäße zu verengen.

MIgraeneMigräne-Kopfschmerz - Ursachen aus Sicht der Naturheilkunde

Migräne verursacht sehr heftige, teilweise als unerträglich empfundene Kopfschmerzen. Sie betreffen meist nur eine Kopfhälfte in bestimmten Bereichen mehr oder weniger großflächig. Neben den Schmerzen treten häufig auch folgende Symptome auf:

  • Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit,

  • Sehstörungen,

  • hektische Erregtheit,

  • schwermütige Stimmung.

Ursachen für Migräne

Auslöser bzw. Ursachen für Migräne-Kopfschmerzen sind

  • erbliche Veranlagung,

  • Stress und seelische Überlastung,

  • Aufregung,

  • Schlafmangel,

  • Nikotin und Alkohol,

  • hormonelle Veränderungen (Wechseljahre).

Einige Frauen klagen während er Periode regelmäßig über Migräne-Attacken. Die Einnahme der Antibabypille kann Migräne verstärken.

Migräne und Wetterfühligkeit

Besonders wetterfühlige Menschen leiden unter den drastischen Witterungswechseln, die in den letzten Jahrzehnten immer häufiger auftreten. Das ist keine Einbildung, denn dafür gibt es handfeste Gründe:

Heranziehende Warmfronten erzeugen starke Verladungen, zum Beispiel bei Föhn oder vor Gewittern. Während solcher Wetterlagen überwiegen die pluspoligen Ionen. Das führt zu Erweiterungen der Gefäße. Die elektrisch geladenen Teilchen stören den Hormonhaushalt und lösen seelische und körperliche Beschwerden aus. Asthmabeschwerden, Thrombosen, Kreislaufprobleme bei niedrigem Blutdruck und Herzinfarkte häufen sich.

Migräne und Gifte im Haus

Wand- und Deckenverkleidungen, Möbel mit Kunststoff-Furnieren, Teppiche und Vorhänge mit hohem Kunststoffanteil können statische Verladungen erzeugen oder witterungsbedingte Verladungen verstärken. Auch Formaldehyd-Ausdünstungen können Kopfschmerzen erzeugen. Möbel mit starkem Geruch dünsten evtl. Formaldehyd aus. Wäsche aus Baumwolle muss wegen möglicher Giftstoffe immer vorher gewaschen werden, besonders wenn sie mit Haut in Berührung kommt. Man sollte auch nicht barfuß in neuen Schuhen mit Ledersohlen laufen. Auch hier kann Formaldehyd oder PCP enthalten sein. Migräne-Patienten sollten im Schlafzimmer und besonders im Bereich der Betten auf elektrische Geräte wie Radiowecker, Niedervolt-Leuchten und Leuchtstoffröhren verzichten. Diese Geräte können den Schlaf stören stören und Kopfschmerzen verursachen, selbst wenn eine Wand dazwischen liegt.

Gemeine SchafgarbeHeilkräuter aus dem eigenen Garten - Wirkung und Rezepte

Löwenzahn

Löwenzahn wird als Tee oder Saft verwendet und wirkt blutreinigende und entgiftend.

Zubereitung von Löwenzahntee

  • 1 EL Löwenzahn-Wurzel mit ¼ Liter Wasser kurz aufkochen,
  • 20 Minuten ziehen lassen,
  • morgens und abends 1 Tasse trinken.

Mariendistel

Der Hauptwirkstoff der Mariendistel Silymarin wirkt vorbeugend und heilend bei den verschiedensten Lebererkrankungen.

Mariendistel-Tee zubereiten

Pfefferminze

Das Kraut der Pfefferminze wirkt anregend auf die Gallentätigkeit und entkrampfend.

Rezept für Pfefferminztee

  • 1 TL Kraut auf 1 Tasse als Aufguss,
  • täglich 3 Tassen langsam trinken.

Löwenzahn, Mariendistel und Pfefferminze ergänzen sich gut in ihrer Wirkung und haben sich deshalb als Teemischung bei Leberleiden bewährt.

Ringelblume

Die Ringelblume verdankt ihre satte gelb-orange Farbe den Flavonoiden (lateinisch „flavus“ = "gelb") und Carotinoiden. Beide Wirkstoffe helfen u. a. bei Leber- und Gallenleiden.

Rezept für Ringelblumen-Tee

  • 1 TL Droge auf 1 Tasse siedendes Wasser,
  • mehrmals täglich trinken.

Rosmarin

Rosmarin schützt die Leber vor Schäden durch die Umwelt und begünstigt die Gallenfunktionen. Rosmarin-Extrakt wirkt stärker antioxidatiov (macht freie Radikale wirksam unschädlich) als beispielsweise Vitamin C. Diese Wirkung wird auch in der Lebensmittelindustrie genutzt. Rosmarin hilft bei Völlegefühl, Blähungen und leichten Störungen im Magen-Darm-Galle-Trakt.

Rosmarin-Tee zubereiten

  • 1 TL getrocknete Rosmarin-Blätter in einer großen Tasse mit kochendem Wasser übergießen,
  • nach 15 Minuten abseihen,
  • 4 mal täglich 1 Tasse trinken.

Schafgarbe

Schafgarbe hilft bei leichten Störungen der Leber- und Gallenblasenfunktion. Es regt die Gallensekretion an, sollte aber nicht zu hoch dosiert werden.

Schafgarben-Tee

  • 2 TL getrocknetes Kraut mit ¼ Liter siedendem Wasser aufgießen,
  • 5–10 Min. ziehen lassen,
  • 2-3 Tassen täglich.

KamilleNaturheilmittel bei Magen- und Darm-Krankheiten

Kamille hat sich seit Jahrhunderten als Hausmittel gegen Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut bewährt. Die Inhaltsstoffe der Kamille bewirken eine rasche Linderung von krampfartigen Beschwerden im Bereich von Magen und Darm und beugen Magengeschwüren vor. Das Kraut der Schafgarbe wirkt ähnlich wie Kamille und schützt die Magenschleimhäute.Das liegt vor allem am Proazulen Matricin und den Gerbstoffen. Pflanzliche Gerbstoffe werden wegen ihrer adstringierenden und keimtötenden Eigenschaften vorwiegend zu Behandlung der Schleimhäute und Haut verwendet.

Diese Heilmittel helfen bei Magen-Darm-Beschwerden

Kamillentee als Aufguss

  • 1 bis 2 TL Kamillenblüten mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen,
  • 10 Minuten ziehen lassen,
  • mehrmals täglich trinken.

Anwendung als Kur drei bis vier Wochen, als Rollkur bei Magengeschwüren 2 bis 3 TL Kamillenblüten pro Tasse.

Schafgarbentee

  • 2 gehäufte TL Kraut mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen,
  • 15 Minuten ziehen lassen,
  • 2 bis 3 Tassen täglich.

Besonders empfehlenswert ist eine Mischung von Schafgarbe und Kamille!

Pfefferminz-Tee

Das in den Blättern der Pfefferminze enthaltene ätherische Öl (vorwiegend Menthol) wirkt beruhigend auf die Schleimhaut und regt den Gallenfluss an. Abgeraten wird von der Anwendung

  • bei Verdacht auf Schleimhautreizungen und
  • für Kleinkinder.

Neben Milchsäure-Produkten sind bei einer gestörten Darmflora und Magenübersäuerung auch diese Anwendungen empfehlenswert:

  • Apfeltage mit geriebenen Äpfeln,
  • Tee aus Apfelschalen,
  • Apfelsaft mit Zitrone,
  • Apfelmüsli.
  • Geriebene Äpfel,
  • Saft aus rohen Kartoffeln
  • Zitronensaft mit Wasser verdünnt.

Bei akuten Fällen lindert oft ein Stück trockenes Brot die Beschwerden. Die Ernährung sollte reichlich Carotinoide enthalten (vorhanden in Karotten, Feldsalat, Aprikosen, Tomaten). Sie sind für Schleimhäute und Haut besonders wichtig.

BioMilchsäure stärkt die Immunabwehr

Der Darm ist das wichtige Zentrum der Gesundheitssteuerung im menschlichen Körper. Deswegen sollte man die Sanierung der Darmflora aktiv fördern. Zum einen, indem man bekannte Allergene meidet und zum anderen durch gesunde Ernährung: Eine ballaststoffreiche Kost ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen gesunden Darm. Dadurch wird die Verweildauer des Speisebreis im Darm verringert. Ein weiterer wertvoller Schutzfaktor für die Darmflora ist außerdem die Milchsäure.

Milchsäure existiert in zwei Zustandsformen:

  • L(+) Milchsäure (rechtsdrehend)
  • L(-) Milchsäure (linksdrehend)

Untersuchungen haben ergeben, daß die L(+) Milchsäure für die menschliche Ernährung wertvoller ist. Sie kann vom Organismus besser aufgenommen werden als die linksdrehende L(-) Milchsäure.

Die Aufbauprozesse in lebenden Organismen werden durch Fermente gesteuert und folgen ganz bestimmten Regeln. Sie können daher beim Stoffwechsel nur L(+) Milchsäure-Moleküle aufnehmen. Deswegen sollte man Produkte mit hoher Konzentration an L(+) Milchsäurebevorzugen. Joghurt, Sauermilchprodukte, Sauerkraut und milchsauer gesäuertes Gemüse enthalten einen hohen Anteil an rechtsdrehender L(+) Milchsäure. Es lohnt sich also, ein Auge auf die Deklaration der Sauermilchprodukte zu werfen!

Milchsäure hat mit 6,1 bis 6,5 einen schwach sauren pH-Wert. Dadurch wird die Ausbreitung krankheitserregender Mikroorganismen verhindert und die Darmbewegungen (Peristaltik) gefördert. Milchsäure-Bakterien sorgen für eine Vorverdauung der Nahrungsmittel. Das erleichtert die Endverdauung. L(+) Milchsäure ist zudem ein Stoff, der dem Körper bei der Regeneration hilft, indem er die Zellatmung aktiviert.

Sauermilchprodukte bei Laktoseintoleranz

Durch die Milchsäuregärung wird der größte Teil des Milchzuckers in Milchsäure umgewandelt. Deswegen vertragen Menschen, die an einer Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden, Sauermilchprodukte meistens gut.

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Magen DarmMagen und Darm - Schleimhaut und Erkrankungen

Magenschleimhaut

Magenschleimhautentzündung (Magenkatarrh, Gastritis) hat verschiedene Ursachen:

  • Genussmittelmissbrauch wie Rauchen und Alkohol (Alkohol auf nüchternen Magen ist besonders schädlich!), starker Kaffee und Schwarztee.
  • Reizungen der Schleimhäute durch bestimmte Arzneimittel.
  • Verdorbene Nahrungsmittel und falsche Essgewohnheiten wie unzureichendes Kauen und Einspeicheln der Nahrung.
  • Infektionskrankheiten oder Stoffwechselstörungen.
  • Seelisch-nervöse Einflüsse.

Eine Magenschleimhautentzündung tritt oft als Begleiterscheinung einer Übersäuerung des Magens auf. Die in den Zellen der Schleimhaut produzierte Salzsäure sterilisiert die aufgenommene Nahrung. Die Schleimhautschicht schützt den Magen vor einer Selbstverdauung. Nur eine sehr geringe Menge an Nahrung wird im Magen verstoffwechselt. Die inzwischen häufigste Form einer Gastritis ist eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. Es nistet sich in der Magenwand unter der Schleimhautschicht ein und greift die Schleimhaut mit giftigen Ausscheidungen an.

Die Schleimhäute des Darms

Die Nahrungsaufnahme spielt sich zum größten Teil im Dünndarm ab. An der chemischen Aufbereitung der Nahrung ist eine große Anzahl von Fermenten beteiligt. Die Darmzotten helfen beim Stoffwechsel: Sie vergrößern die Fläche der Dünndarmschleimhaut auf ca. 40 qm.

Die Schleimhäute des Dickdarms sind von einer Vielzahl nützlicher Bakterien besiedelt. Sie sind wichtige Symbiosepartner des Menschen und produzieren die Vitamine B, B2, B6 und B12 aus Speiseresten. Diese B-Vitamine könnten wir ansonsten nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen.

Auch Entzündungen des Darms werden meist durch Infektionen verursacht. Werden sie mit längerfristigen Antibiotika-Gaben behandelt, kann die gesunde Darmflora Schaden nehmen. Pilze wie der Hefepilz Candida albicans gewinnen dann leicht die Oberhand. Er kann sich auch auf der Haut und im gesamten Organismus ausbreiten. Ein gestörtes Darmmilieu führt zudem zu einer erhöhten Belastung der Leber.

Ingwer kCorona-Selbsthilfe: Diese Lebensmittel werden 2020 knapp

Die Corona-Pandemie bringt die globalen Lebensmittel-Lieferketten aus dem Takt. Betroffen sind vor allem einige Lieblings-Produkte der Deutschen wie Kaffee, Tee, Kakao und Reis. Für einige Nahrungsmittel werden wir eine Zeit lang mehr bezahlen müssen. Mit anderen wie beispielsweise Ingwer können wir uns auch selbst versorgen. In diesem Beitrag erfährst du, bei welchen Lebensmitteln Engpässe möglich sind, welche Vorräte du aufstocken solltest und wie du dir bei anderen Nahrungsmitteln selbst helfen kannst.

Kaffee

Die Melitta KG, Erfinderin der Filtertüte, gilt bis heute als Spezialist in Sachen Kaffee und warnt: Es sei „wohl davon auszugehen, dass die zuverlässige Versorgung mit Kaffee, so wie wir diese bislang gewohnt sind, absehbar nicht gewährleistet sein wird[Corona-Dossier der dfv Mediengruppe vom 21.04.2020]. Die Kaffeepreise ziehen an, insbesondere für den begehrten Arabica-Kaffee. Man kann derzeit nicht sagen, wie sich die Lage in den Anbauländern entwickelt. Wenn du auf deine tägliche Dosis Kaffee nur schwer verzichten kannst, solltest du dir also einen kleinen Vorrat für etwa 6 Monate anschaffen. Man kann getrost davon ausgehen, dass Produktion und Lieferketten dann langsam wieder in Gang kommen.

Tee

Bei der Tee-Ernte kommt es wegen der Ausgangssperren in Indien zu massiven Problemen bis hin zum Totalausfall. Seit 20. April ist die Teeernte wieder unter strengen Einschränkungen gestattet. Es kommt dennoch zu Verknappungen und infolgedessen steigenden Preisen. Auch dieser Zustand wird bestenfalls bis zur nächsten Ernte Anfang 2012 anhalten, aber es schadet sicher nicht, sich für ein paar Monate zu bevorraten.

Reis

Reis wird derzeit so teuer gehandelt wie seit sieben Jahren nicht mehr. Beim größten Produzenten Indien herrscht dank Ausgangssperren Chaos. Andere Länder wiederum haben den Export beschränkt oder hamstern Reis. Es kommt zu Verzögerungen bei der Lieferung und zu Preissteigerungen. Für Reis-Liebhaber ist ein Vorrat von ca. 5 Kilo pro Person (Erwachsene) empfehlenswert.

Obst und Gemüse: Nur Ingwer wird knapp

Die Lebensmittel-Industrie sieht derzeit keine Probleme bei den Lieferketten für Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln. Eine Warnung ergeht seitens der Importeure einzig in Sachen Ingwer. Sie rechnen mit einer Verknappung des Ingwer-Angebots. Und tatsächlich steigen auch hier bereits die Preise deutscher Händler kräftig. Da kann man ganz einfach Abhilfe schaffen, indem man selbst Ingwer einlagert und vermehrt:

Ingwer und Curcuma richtig lagern

ButtermilchButtermilch-Diät: einfach gesund und funktioniert!

Die Buttermilch kann beim Abnehmen helfen, wenn man das Milchgetränk im Rahmen eines kalorienreduzierten Speiseplans konsumiert. Die Buttermilch-Diät funktioniert deswegen so gut, weil das Milchprodukt gut satt macht. Das liegt daran, dass Buttermilch zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Die Flüssigkeit füllt den Magen und reduziert das Hungergefühl. Außerdem hat Buttermilch sehr wenige Kalorien und praktisch kein Fett. Die Inhaltsstoffe Calcium und Zink unterstützen das Abnehmen.

Was ist eigentlich Buttermilch?

Buttermilch ist ein Abfallprodukt bei der Herstellung von Butter: Man brauch etwa 18 Liter Milch um 1 Kilo Butter herzustellen. Das deutsche Lebensmittelrecht sieht vor, dass nur reine Buttermilch so bezeichnet werden darf.

Buttermilch und Darmflora

Buttermilch gilt wegen der Inhaltsstoffe als sehr gesund. Sie enthält einen enorm hohen Anteil an Calcium, Lecithin und Milcheiweiß. In der Naturheilkunde wird Buttermilch unter anderem wegen ihrer beruhigenden Wirkung auf den Darm geschätzt und zum Beispiel bei Durchfall empfohlen. Die enthaltenen Milchsäurebakterien sorgen für ein gesundes Klima in der Darmflora. Ihnen verdankt die Buttermilch den leicht säuerlichen Geschmack.

Calcium und Zink

Ein halber Liter Buttermilch deckt 75 Prozent unseres Tagesbedarfs an Calcium. Es hält Knochen und Zähne gesund und aktiviert bestimmte Enzyme und Hormone, die für die Gewichtsregulierung zuständig sind. Amerikanische Studien zeigen, dass die Fettzellen umso aktiver Fett verbrannten, je mehr Kalzium sich darin befand. Die Gruppe, die das Calcium aus Milchprodukten bezog, verlor sogar mehr Fett als die Vergleichsgruppe. Zink verbessert die Insulinausschüttung: Die Fettverbrennung wird optimiert, der Heißhunger reduziert.

Buttermilch-Diät-Drink selber machen

Die Buttermilch-Mischgetränke im Kühlregal sind meist stark gesüßt. Du kannst deinen Buttermilch-Diät-Shake ganz einfach selber mixen aus

  • 50 g Obst und

  • ½ Liter Buttermilch.

Kalorien reduzieren, viel Buttermilch trinken

Berechne deinen tatsächlichen Kalorienbedarf. Iss täglich 500 kcal weniger als benötigt. Jedes mal wenn du Sport treibst (empfohlen werden mindestens 3 x 30 Minuten pro Woche), darfst du etwa 200 kcal mehr essen. Trink zu jeder Mahlzeit 1 Glas Buttermilch. Als Snack zwischendurch Buttermilchshake. Übrigens: Buttermilch wird nicht auf die Flüssigkeit angerechnet, sondern zählt als Nahrungsmittel!

Thymian kEinheimische Küchenkräuter: Geschichte, Verwendung, Herstellung einer Kräutermischung

Kleine Geschichte der einheimischen Gewürze

Schon Karl der Große (747 – 814) erkannte die Bedeutung einheimischer Pflanzen als Würz- und Nährmittel. Er gab Order, Klostergärten anzulegen, um

a) Pflanzen, die er als besonders heilsam und wertvoll ansah, überall im Reich anzusiedeln und

b) Kenntnisse über die heilsamen Wirkungen und ihren Anwendungen zu verbreiten.

Ihnen verdanken wir bis heute unser Wissen über die Kräuter und ihre Wirkung. Als der Handel mit exotischen Gewürzen aufkam, gerieten die heimischen Würzpflanzen in Vergessenheit. Sie wurden zwar noch hier und da verwendet, aber meist all zu üppig von Pfeffer überlagert. In deutschen Kochbüchern aus dem 18. Jh. findet man beispielsweise kaum Angaben zu Kräutern. Erst im 19. Jh. kommen Kräuter langsam wieder in Mode: Das „Bayerische Kochbuch von 1843“ nimmt die alten Traditionen wieder auf und würzt mit Knoblauch, Basilikum, Wacholder, Majoran, Thymian und Rosmarin. Pfeffer wird dagegen nur spärlich verwendet.

Verwendung von Küchenkräutern

  • Kräuter immer frisch verwenden.

  • Vor der Verwendung fein schneiden, hacken oder wiegen.

  • Küchenkräuter erst nach Ende der Kochzeit zu den Speisen geben; Ausnahme: Fleisch und Gemüse- oder Wurzelbrühe.

  • Je mehr Kräuter, desto weniger Salz.

  • Bei Mischungen auf harmonischen Geschmack achten. Kein Kraut soll die anderen überlagern. Deswegen sollte man von Majoran, Bohnenkraut, Zitronenmelisse und Basilikum nur sehr wenig nehmen. Schnittlauch und Petersilie darf man dagegen ziemlich üppig verwenden.

Kräutermischung aus einheimischen Kräutern selbst herstellen

Ein aromatisches und leckeres Würzpulver aus Kräutern kann man ganz einfach selber machen:

Man nehme folgende Kräuter (getrocknet und pulverisiert):

  • jeweils 10 Gramm Estragon, Zitronenmelisse und Basilikum,

  • jeweils 20 Gramm Liebstöckel und Selleriesamen.

Natürlich kannst du mit deiner Kräutermischung auch dein eigenes Kräutersalz herstellen, indem du das Kräuterpulver mit Salz im Verhältnis 20 : 80 vermischt.

[Quelle: Eugenie Erlewein, Hauswirtschaftslehre, 1954]

Zwiebeln im BlumentopfZwiebeln richtig lagern

Wenn Du Zwiebeln im Netz kaufst, möchtest du sie natürlich so lagern, dass sie möglichst lange frisch bleiben. Da gibt es drei Möglichkeiten:

  • Vorratskammer oder Keller,
  • Tontopf,
  • Kühlschrank.

Für alle Aufbewahrungsmethoden gilt:

  • Die äußeren Blätter der Zwiebeln werden nicht entfernt.

  • Wenn Knollen schimmeln, faulig sind oder keimen, sofort aussortieren.

  • Vier bis zehn Grad sind optimal zur Lagerung von Zwiebeln. Ist das Lager kälter, kannst du vorzeitiges austreiben durch Einwickeln in Zeitungs-Papier vermeiden.

  • Luftdichte Dosen oder Plastiktüten sind nicht zur Lagerung von Zwiebeln geeignet, weil sich bei hoher Luftfeuchtigkeit Schimmel bilden kann.

  • Wenn Zwiebeln schimmeln kann man sie bedenkenlos im Bio-Müll entsorgen. Aber bitte nicht in den Kompost im eigenen Garten damit. Die Temperaturen sind dort zu niedrig, um effektiv Krankheitserreger abzutöten.

KellerZwiebeln lagern in Vorratskammer oder Keller

Beide Räume sind für die Lagerung von Zwiebeln bis zu sechs Monaten optimal, weil nicht zu kühl, trocken und dunkel

  • Leg die Zwiebeln in eine Obstkiste (aus Holz) oder einen Korb.

  • Jede Zwiebel braucht ein wenig Platz.

Zwiebeln im Tontopf

Zwiebeln im TontopfIm Tontopf halten Zwiebeln etwa vier bis sechs Wochen.

  • Du kannst einen speziellen Zwiebeltopf oder einen Blumentopf-Untersetzer (Ton) nehmen und die Zwiebeln mit einem großen Tontopf abdecken. Er sollte oben ein Loch haben, damit die Zwiebeln gut atmen können.
  • Stell den Tontopf in einen kühlen, trockenen Raum.

Zwiebeln im Kühlschrank lagernKuehlschrank

Im Kühlschrank bleiben Zwiebeln bis zu zwei Monaten frisch. Sie liegen aber meistens sehr eng und man muss deswegen besonders auf Schimmel achten.

  • Leg die Zwiebeln in eine große Papiertüte oder wickle sie in Zeitungs-Papier

  • Die Zwiebeln brauchen Luft zum atmen, sollten aber immer vollständig bedeckt sein.

  • Die Temperatur im Gemüsefach ist mit ca. acht Grad für Zwiebeln optimal.

Hagebutte WildroseHagebutte – Gesundwunder am Wegesrand

Die Gemeine Heckenrose (Rosa canina L.) wird in manchen Regionen auch „Hundsrose“ oder „Zaunrose“ genannt und ist die bekannteste Wildrosenart. Sie wächst in Asien, in ganz Europa und auch bei uns, meist als wilde Hecke am Wegesrand. Ihre Sträucher werden meist mehrere Meter hoch, sind sehr robust, anspruchslos und äußerst pflegeleicht.

Die rote Beere der Hagebutte ist nur eine „Scheinfrucht“. Auf den ersten Blick sieht man nur die leuchtend roten Hülle, doch die eigentliche Frucht sind die Kerne (Nüsschen) im inneren der Hagebutte. In Mitteleuropa bilden sich die Früchte der Hagebutten bis zum Spätsommer aus. Gesammelt wird die ganze Frucht ab September bis in den Oktober hinein, vor allem wegen ihres enorm hohen Vitamin-C-Gehaltes. Je später man erntet, umso süßer und intensiver werden Geschmack und Aroma. Der Frost macht ihnen nichts aus, sie werden dadurch nur etwas weicher.

Hagebutten in Küche, Naturheilkunde und Hexenzauber

Man hat Spuren der Frucht bei Bauern gefunden, die vermutlich etwa 3.000 Jahre vor Chr. lebten. Das belegt, dass die Hagebutte hierzulande schon sehr lange genutzt wird. Hippokrates empfahl die Hagebutte bei Entzündungen. Der alte Volksglaube besagt, dass man die Frucht an Weihnachten und Neujahr essen soll, um Unglück und Hexenzauber abzuwenden. Außerdem ist die Hagebutte oft auf Marienbildern abgebildet, denn sie gilt den Christen als Symbol der Enthaltsamkeit und Reinheit.

Man verwendet die Hagebutte

  • als Hagebutten-Marmelade,

  • als Hagebuttentee,

  • als Hagebuttenöl (Wildrosenöl),

  • gegen Durchfallerkrankungen,

  • zur Förderung der Abwehrkräfte, bei Grippe und Erkältung,

  • als Hagebuttenpulver bei Arthrosen, rheumatischen Beschwerden und chronischen Rückenschmerzen.

Inhaltsstoffe der Hagebutte

In der Hagebutte sind enthalten:

  • Organische Säuren: Ascorbinsäure (Vitamin C), Äpfelsäure, Zitronensäure,

  • Anthocyane, Proanthocyanidine, Flavonoide (Polyphenole),

  • Carotinoide wie Lycopin,

  • Pektin,

  • Gerbstoffe,

  • Vitamine, Mineralstoffe,

  • Kohlenhydrate, Zucker,

  • Fettes Öl (in den Nüsschen).

Weitere Beiträge zum Thema:

Hagebuttentee und Hagebuttenpulver selbst herstellen
Hagebuttenmarmelade -Vitamin C im Glas