ZwiebelKnobLauch kSo wirken bioaktive pflanzliche Substanzen

Bioaktive pflanzliche Substanzen, das sind Stoffe, die von Pflanzen nur mit Hilfe von Sonnenlicht und Wasser hergestellt werden. Sie haben für uns Menschen als Nahrungs- und Heilmittel eine lebenswichtige Bedeutung, denn sie liefern uns die Nährstoffe, die unseren Energiebedarf decken: Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Eine vollwertige Ernährung muss all diese Bestandteile in ausreichender Menge enthalten, denn sie sind für die Gesundheit unseres Körper überlebensnotwendig.

Sekundäre pflanzliche Substanzen

Neben den oben genannten Nährsubstanzen enthalten Pflanzen auch Stoffe, die als "sekundäre pflanzliche Substanzen“ bezeichnet werden. Das sind Stoffe, die die Pflanze widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse machen. Sie schützen sie wirkungsvoll vor Angriffen von Schadinsekten und Mikroorganismen, regeln das Wachstum oder kommen als Farbstoffe in den Pflanzen vor. Ein Beispiel ist das Allicin. Die schwefelhaltige organische Verbindung ist ein charakteristischer Bestandteil des Knoblauchs und der Zwiebel. Beide Pflanzen haben sich seit Jahrtausenden in der Volksheilkunde bewährt.

Bei einer großen Anzahl heilkräftiger Pflanzenstoffe wie beispielsweise der Gerbstoffe (meist gelbe, rote oder blaue Blütenstoffe) handelt es sich um kompliziert aufgebaute Polyphenolverbindungen. Besonders der gelb-orange Farbstoff Carotin hat eine große Palette an Schutzwirkungen. Auch bestimmte Duft- und Aromastoffe treten als Phenolverbindungen auf. Ein ähnliches Wirkungsspektrum wie sekundäre pflanzliche Substanzen besitzen auch die organischen Säuren, z.B. Milch-, Apfel-, Zitronen- und Essigsäure.

Verträgt unser Körper pflanzliche Substanzen bes­ser und warum ist das so? Dieser Frage gehe ich im nächsten Blogbeitrag nach.

Kommentar schreiben

Kommentare werden nach Überprüfung freigegeben


Sicherheitscode
Aktualisieren