Kraeuter trocknenKräuter trocknen für Tees, Gewürze und andere Zubereitungen

Fast alle Kräuter lassen sich sehr gut trocknen. Zu den wenigen Ausnahmen gehören Borretsch, Koriander, Kresse und Schnittlauch. Sie verlieren beim Trocknen ihren intensiven Geschmack und werden strohig.

Gesammelt werden je nach Pflanzenart Blätter, Blüten, Früchte oder Wurzeln. Getrocknet wird an einem schattigen, luftigen und warmen, aber nicht all zu heißem Ort. Gut geeignet ist zum Beispiel ein Dachboden oder ein gut durchlüftetes Gartenhäuschen.

Blätter, Blüten, Früchte trocknen

Es gibt verschiedene Methoden der Trocknung. Man kann die Kräuter gebündelt kopfüber aufhängen oder locker auf einen Rost legen, der mit Papier ausgelegt wurde. Von der Anschaffung eines speziellen Gerätes zum Trocknen raten wir ab, da der Trockenvorgang meist nicht schonend genug erfolgt und sich die sich die in den Kräutern enthaltenen ätherischen Ölen allzu rasch verflüchtigen. Außerdem wird dabei nur unnötig Strom verbraucht.

Das Trockengut wird so aufgehängt oder gelagert, dass die einzelnen Teile einander nicht überlagern. Es wird während des Trockenvorgangs immer wieder bewegt und gewendet. Wenn die Kräuter rundherum trocken sind und beim anfassen knistern, werden sie noch einmal auf Schimmel etc. geprüft und können dann noch ein wenig zerbröselt und eingelagert werden. Ideal sind dunkle Gläser, Keramikgefäße oder Blechdosen, die auf jeden Fall dicht schließen sollten.

Wurzeln trocknen

Wurzeln sind meistens zu groß, um sie hängend zu trocknen. Deswegen schneidet man sie zunächst in Scheiben, die man dann mit einer Nähnadel auf einen etwas festeren Faden fädelt. Will man vermeiden, dass die Stücke verrutschen und sich berühren, kann man nach jedem Wurzelstück einen kleinen Knoten machen. Dann hängt man sie ebenfalls an einem schattigen, luftigen und warmen Ort auf.