Krauthex kDie Krauthex - damit altes Wissen nicht verloren geht!

Heilpflanzen und Wildkräuter finden heute in der Küche und in der Heilkunde wieder häufiger Verwendung. Viele Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei, Ysop, Majoran, Pfefferminze und Basilikum dienen nicht nur zum Würzen, sondern sind auch gut für die Gesundheit. Die wertvollen Küchenkräuter bereichern die Speisen mit wertvollen Inhaltsstoffen. Es sind die ätherischen Öle, die den Pflanzen ihren aromatischen Geruch und ihren typischen Geschmack verleihen. Beides wird bei der Bearbeitung, beim Schnuppern und Kauen freigesetzt. Ob bewusst oder unbewusst - in der Küche nehmen wir mit der Auswahl der Kräutern Einfluss auf die Gesundheit. Das wird am Beispiel der entzündungshemmenden, keimtötenden Wirkung von Knoblauch und Zwiebeln besonders deutlich. 

Die Rennaissance natürlicher Gärten

Viele Kräuter wurden als "Unkräuter" aus ihrer natürlichen Umgebung vertrieben. Natürliche Gärten waren eine Zeit lang vollkommen aus der Mode gekommen. Höfe wurden zugepflastert, ehemalige Pflanzgärten mit englischem Rasen begrünt oder gleich zu kargen Steinwüsten umfunktioniert. Insekten und ganz besonders die Bienen starben. Inzwischen erleben naturnahe Pflanzgärten mit Kräutern eine Rennaissance. Schon weil etliche exotische Obst- und Gemüsesorten bald Mangelware sind. Und selbst einige einheimische Sorten werden in solchen Zeiten knapp oder mitunter einfach zu teuer. Deswegen ergänzen wir hier laufend

  • Tipps zur Selbstversorgung aus dem eigenen Garten oder Balkon und
  • jede Menge Rezepte unter dem Motto "lecker und gesund Kochen mit einfachsten Mitteln".

Den Grundstock dieser bilden die (leider bereits vergriffenen) Büchern meines Vaters Richard Kammerer (2006). Er war lange Jahre als Agrar-Ingenieur in der Oberpfalz tätig und eignete sich im Laufe seines Lebens ein umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der Pflanzenheilkunde an. Seine Erfahrungen mit Kräutern und Heilpflanzen im eigenen großen Kräutergarten hat er akribisch aufgezeichnet.

Es gibt viele gute Gründe, das Wissen und die Weisheit der Alten zu erhalten. Wenn Sie an diesem Pojekt mitwirken möchten, senden Sie bitte einfach eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. 

Risiken und Nebenwirkungen

Bis heute ist die Wirkung der Heilpflanzen auf die Gesundheit noch nicht endgültig erforscht. Sie beruht wahrscheinlich auf einem Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe – der ätherischen Öle, Alkaloide, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Glykoside, Bitterstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, organische Säuren, enzymähnliche Substanzen und sekundären Pflanzenstoffe. Diese Wirkstoffe sind je nach Pflanzenart in unterschiedlichen Teilen der Pflanze, wie Blüten, Blätter, Samen, Früchte, Knollen und Wurzeln vorhanden. Von ihrer Kombination hängt es also ab, in welchen Bereichen des Körpers, des Nervensystems oder der Psyche eine Heilpflanze ihre ganz spezifischen Heilkräfte entfaltet.

Wer diese Wirkstoffe gezielt anwenden möchte bedarf deshalb gewisser Grundkenntnisse über Anwendungsmöglichkeiten, Anwendungsdauer und Dosierung. Denn natürlich können auch Heilpflanzen Nebenwirkungen mit sich bringen und Risiken bergen. Im Zweifelsfall sollte man daher immer den Rat eines Kräuterexperten einholen!