HeizkörperHeizung: Heiße Luft ist teuer, kalte auch - und ungesund!

Heiße Luft wird zwar nicht als eigener Posten auf der Rechnung geführt, kann aber dennoch ordentlich ins Geld gehen: Das leise Blubbern der Heizkörper klingt heimelig, ist aber ein sicheres Zeichen dafür, dass sie dringend entlüftet werden sollten. Das kann man ganz einfach selber machen. Am besten baut man bei der Gelegenheit gleich selbst lüftende und programmierbare Thermostat-Ventile ein. Die sind äußerst wirkungsvoll: Sie senken die Temperatur bei Bedarf automatisch ab und können für jeden Raum individuell eingestellt werden. Die Kosten sind relativ niedrig (ab 10 € pro Stück).

Man sollte außerdem die Heizkörper freiräumen und nachts die Rollläden runterlassen. Das alles zusammen kann bis zu 30 Prozent Einsparung bringen!

​Mit Zugluft verpufft Energie

Auch Zugluft kann auf Dauer ziemlich teuer werden: Gerade bei Altbauten verpufft ein Gutteil der Energie ungenutzt durch Tür- und Fensterritzen. Das Eindringen kalter und das Entweichen warmer Luft kann man wirkungsvoll verhindern durch Dämm-Matten hinter der Heizung, Dichtungsbänder, Versiegelungen und Windstopper an Fenstern und Türen.

Aber Vorsicht: Wenn die Innenräume gut abgedichtet sind, steigt die Luftfeuchtigkeit und damit auch die Schimmelgefahr! Da hilft nur ein regelmäßiger Durchzug.

​Richtig Lüften

Die Faustregel:

Stündlich fünf Minuten bei geöffneten Türen und Fenstern stoßlüften.

Wer die Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt lässt, wirft im wahrsten Sinne des Wortes Geld zum Fenster hinaus. Die Wohnung kühlt unnötig aus. Der Lüftungs-Effekt ist nur von kurzer Dauer. Danach müssen die Heizungen auf voller Power laufen, um die Räume wieder auf Temperatur zu bringen. Die ungesunde Kombination aus Überheizen und Auskühlen zählt zu den teuersten Fehlern überhaupt.