REM SchlafstadienSchlafstörungen – das sind die häufigsten Ursachen

Körperliche und seelische Ursachen für Schlafstörungen

Der Anteil der psychischen Ursachen an Schlafstörungen liegt bei etwa 40 Prozuent. Dazu gehören depressive Verstimmungen, Angst (z.B. Prüfungsangst, Angst um den Arbeitsplatz), Nervosität, Stress, familiäre Sorgen.

Zu den körperlichen Ursachen gehören beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße wachsen die Adern (Arterien) gleichsam von innen her zu. Deswegen wird das Herz bei erhöhter Belastung nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Dadurch kann es zu Schlaflosigkeit und Unruhe kommen. Zu den häufigsten Verursachern von Einschlaf- und Durchschlafstörungen zählen auch

  • Alkoholmissbrauch,
  • starkes Rauchen (auch Passivrauchen),
  • Kaffee am Abend und
  • üppige Mahlzeiten.

Viele Arbeitsplätzen können Ursache für gesundheitliche Beeinträchtigungen sein, z. B. wegen schädlichen Ausdünstungen von Chemikalien, Stäuben und Asbestfasern. Die Einflüsse elektromagnetischer Felder sind noch nicht vollkommen geklärt. Ein weiterer Faktor ist Lärm, der das vegetative Nervensystem stark belastet.

Störquellen im Schlafzimmer

Wir verbringen 1/3 unseres Lebens im Bett. Ein gesunder Schlaf ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für unsere Lebensqualität. Damit sich Körper und Psyche optimal regenerieren können, sollten wir alles abstellen, was die Qualität des Schlafes mindert.

Medikamente und Schlafstörungen

Medikamente können Ursache für Schlafstörungen sein: Der Ratgeber "Bittere Pillen" über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln zählt

  • Appetitzügler,
  • Coffein,
  • Antidepressiva,
  • Antieleptika,
  • bestimmte Asthmamittel und vor allem
  • Schlafmittel (nach ihrem Absetzen) zu den Ursachen von Schlafstörungen sein.

Schlaftabletten sollten bei Schlafstörungen immer das letzte Mittel der Wahl sein und nur über einen sehr kurzen Zeitraum hinweg eingenommen werden. Es gibt faktisch kein einziges Medikament, das einen natürlichen, gesunden Schlaf hervorrufen kann. Manche Präparate unterdrücken den REM-Schlaf, andere den Tiefschlaf.