RheumaRheuma – Begriffsklärung, Ernährung

Unter dem Begriff „Rheuma“ werden zahlreiche rheumatische Erkrankungen zusammengefasst, die einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Meistens haben sie jedoch im Hinblick auf die Entstehung, das Krankheitsbild oder die Behandlung rein gar nichts miteinander zu tun.

Man kann die rheumatischen Erkrankungen grob unterteilen in:

  • Weichteilrheumatismus und

  • degenerativen Rheumatismus.

Weichteilrheumatismus kann entzündlich oder nicht-entzündlich verlaufen und wird vom Gelenkrheumatismus unterschieden.

Degenerativer Rheumatismus umfasst alle verschleißbedingten Gelenkerkrankungen wie beispielsweise auch den Tennisarm. Die rheumatischen Beschwerden entstehen durch andauernde Überbelastung bestimmter Körperbereiche (Handgelenk, Schulter). Arthrosen beruhen meist auf einer Stoffwechselstörung der Knorpel. Auch Kälte kann Arthrosen fördern.

Als Arthritis (Gicht) bezeichnet man Entzündungen der Gelenke durch Ablagerung von Harnsäurekristallen. Es kommt dann In den Gelenken der Finger und Zehen zur Bildung von Gichtknoten, die mit Salzen der Harnsäure (Urat-Salze) gefüllt sind. Sie sind Auslöser schmerzhafter, akuter Gichtanfälle. Uratsalze werden auch im Bereich der Ohrmuschel, des Gelenkknorpels und -knochens und der Sehnenscheiden und Schleimbeutel eingelagert.

Auslöser rheumatischer Schmerzen:

  • Zugluft,

  • Kälte und

  • Infektionen sein.

Beim echten rheumatischen Fieber sind Bakterien vom Typ Streptokokken Auslöser.

Siehe auch: Naturheilmittel zur äußerlicher Behandlung und zur innerlichen Anwendung.

Ernährung bei Rheuma

Der Anteil pflanzlicher Kost (Frischkost) sollte bei mindestens 80 Prozent liegen. Alle Gemüse- und Obstsorten gehören zu den "Basenbildnern" und wirken einer Übersäuerung entgegen. Beim Würzen sollte man Salz durch Kräuter ersetzen. Lacto-vegetabile (vegetarisch plus Milch und Milchprodukte und Honig, aber ohne Eier) Kost und Saft-Fasten helfen, zumindest zu Beginn der Erkrankung.

Diese Lebensmittel sollte man bei Rheuma meiden:

  • Alkohol,

  • Bohnenkaffee,

  • Eier,

  • Mehlspeisen,

  • Rauchfleisch,

  • Salz,

  • Schweinefleisch,

  • Speck,

  • Teigwaren,

  • Wildfleisch,

  • Wurst.