Hexenblog

ScharbockskrautScharbockskraut – die Dosis macht das Gift...

Das unscheinbare Scharbockskraut (Ficaria verna; Ranunculus ficaria) zaubert schon früh im Jahr gelbe Farbtupfer in die Wiesen, wenn das Gras und alle anderen Blümchen noch im Winterschlaf liegen. „Scharbock“ ist lediglich eine alte Bezeichnung für Skorbut. An der Vitamin-C-Mangelkrankheit litten vor allem die Seefahrer, als die Kartoffel bei uns noch nicht heimisch war. Sie mussten an Bord lange ohne frische Kost auskommen und konnten nur auf getrocknetes Scharbockskraut zurückgreifen. An Land gab es nach den auszehrenden Wintern das junge, frische Scharbockskraut und damit reichlich Vitamin C. Man sammelt die Blätter, bevor das Kraut blüht. Danach entwickelt das Scharbockskraut nämlich zunehmend giftige Stoffe.

Scharbockskraut in der Naturheilkunde

  • Scharbockskraut wirkt vor allem entzündungshemmend und schmerzlindernd.
  • Die frischen jungen Blätter des Scharbockskrauts werden gegen Frühjahrsmüdigkeit und Vitamin-C-Mangel gegessen, zum Beispiel im Salat.
  • Bei Hautleiden und Hautunreinheiten hilft ein Tee aus den getrockneten Blättern des Scharbockskrauts innerlich zum Trinken und äußerlich für Waschungen (auch bei Hämorrhoiden).
  • Ein blutreinigender Tee wird ebenfalls aus den getrockneten Blättern gewonnen.
  • Der Saft der Wurzelknollen des Scharbockskrauts wurde früher als Mittel gegen Feigwarzen verwendet, daher auch der volkstümliche Name „Feigwurz“. Diese Wirkung ist nach heutigen Erkenntnissen widerlegt.

Scharbockskraut - Warnhinweis!

Erwachsene sollten nicht mehr als eine Handvoll Scharbockskraut-Blätter pro Tag verzehren. Die jungen Blätter, vor der Blütezeit geerntet, sind in kleinen Mengen verzehrt unbedenklich. Alle anderen Bestandteile des Scharbockskrauts sind giftig!

Ein vorsichtiger Geschmackstest ist generell ratsam: Schmeckt das Scharbockskraut ranzig, ätzend oder stechend-bitter? Das ist ein Hinweis auf den giftigen Inhaltsstoff Protoanemonin, der sich auch schon vor der Blüte bilden kann. Die Pflanze und ihre Bestandteile dürfen dann nicht roh verzehrt werden!

Es besteht zudem Verwechslungsgefahr mit anderen Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae). Diese können einen wesentlich höheren Anteil an Giftstoffen aufweisen!

Beim Trocknen werden die Giftstoffe in das ungiftige Anemonin umgewandelt. Dann besteht keine Gefahr mehr.

Rhodiola rosea RosenwurzRhodiola rosea - Wirkung und Anwendung

Der griechische Arzt Dioskurides beschreibt das Heilkraut erstmals 77 nach Christus. Carl von Linné verdankt sie ihren Namen Rhodiola rosea, weil sie wie eine Rose duftet. Die traditionelle chinesische Medizin schreibt ihr viele günstige Heilwirkungen zu. In Russland und Skandinavien soll die Rhodiola stark machen gegen das kalte Klima. Sie soll die körperliche Ausdauer und Leistungsfähigkeit steigern und sogar die Langlebigkeit erhöhen. In der Wurzel der Rhodiola rosea sind etwa 140 verschiedene Wirkstoffe enthalten. Die wichtigsten für die Naturheilkunde:

Rosavin entspannend, angsthemmend

Salidrosid

stimulierend

Tyrosol

antioxidans

Rhodiola rosea - das sagt die Wissenschaft

Untersuchungen zeigen: Rhodiola kann die Auswirkungen körperlicher Erschöpfung sehr wirkungsvoll reduzieren. Jedoch ist Rhodiola ist noch zu wenig erforscht. Viele Versprechungen der Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln wie zum Beispiel Behauptungen zur Langlebigkeit sind nicht ausreichend belegt. Auch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) kommt zu dem Ergebnis, dass keine ausreichenden Beweise für eine therapeutische Wirksamkeit vorliegen. ABER: Weil die Ergebnisse den Gebrauch in bestimmten Anwendungsgebieten plausibel machen, Rosenwurz in der Naturmedizin seit langem zum Einsatz komme und gravierende Nebenwirkungen fehlen, beurteilt die EMA das Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Anwendung zur vorübergehenden Linderung von Stresssymptomen wie Erschöpfung und Schwächegefühl insgesamt positiv.

Rhodiola rosea – Tee und Tinktur selber machen

Für Tees und Tinkturen verwendet man den zerkleinerten und getrockneten Wurzelstock, der intensiv nach Rosen duftet.

Rhodiola rosea – Tee

  • 2 TL Rosenwurz mit heißem Wasser übergießen,

  • 10 Min. ziehen lassen und abseihen.

  • 3 Tassen täglich.

Rhodiola rosea – Tinktur

  • Schraubdeckelglas zur Hälfte mit Rosenwurz füllen,

  • mit hochprozentigem Trinkalkohol vollständig bedecken,

  • Glas verschließen und 4 – 5 Wochen ziehen lassen,

  • abseihen, in Flaschen abfüllen, dunkel stellen.

  • 3 x täglich 10 - 20 Tropfen in einem Glas Wasser.

Oregano kOregano-Öl selber machen

Oregano, der Klassiker aus der mediterranen Küche, fehlt auch bei uns auf keinem Gewürzregal und in keinem Kräutergarten. Oregano-Öl ist dagegen bei uns noch kaum verbreitet. Dabei wird das aus dem Oregano gewonnene ätherische Öl in seiner Heimat am Mittelmeer sehr vielseitig verwendet, zum Beispiel medizinischen Produkten.

Oreganoöl in der Naturheilkunde

Wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung wird Oreganoöl bei Infektionen im Bereich des Mundes, des Rachens und der Atemwege, Erkrankungen von Magen und Darm, Hautgeschwüren und schmerzenden Muskeln zur Linderung von Schmerzen verwendet. Außerdem besitzt Oregano starke antiseptische, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften. Diese werden schon lange genutzt, um Lebensmittel haltbar zu machen:

Antioxidantien verhindern die Oxidation von Fettsäuren. Oregano sorgt dafür, dass Fleisch nicht so schnell verdirbt. Es verlangsamt auch Reifung und Fäulnisprozess von Früchten. Die antibakterielle Wirkung trägt dazu bei, dass Fleisch länger gelagert werden kann. Oregano-Öl kann als Konservierungsmittel sogar synthetische Antioxidantien ersetzen. Auch bei der Bekämpfung von Schimmelpilzen ist Oreganoöl erfolgreich. Es konnte die Keimung der Schimmelpilzsporen verhindern. Die antimykotische Wirkung ist von Oregano-Öl ist möglicherweise sogar bei der Behandlung von Candidia-Erkrankungen hilfreich. Einige preisen Oregano-Öl auch als wirkungsvolles Antibiotikum, doch wissenschaftlich abgesichert ist das noch noch nicht.

Oregano-Öl selbst herstellen

Oreganoöl besitzt ein kräftiges, würziges, fast kampferartiges Aroma. Es enthält Gerb- und Bitterstoffe, ätherische Öle (Borneol, Thymol, Carvacrol, Crymol etc.) und Fungizide. Es wird industriell vorwiegend aus den blühenden Spitzen des Krauts hergestellt. Diese werden getrocknet und dann per Wasserdampfdestillation verarbeitet.

Du hast Oregano im Garten? Dann kannst du dein Oreganoöl auch sehr einfach selber machen:

Oreganoöl – Rezepturen

  • Oregano gleich nach dem Öffnen der Blüten vollständig (mitsamt Blüten und Stängel) ernten.

  • Oregano-Kraut vollständig austrocknen lassen.

  • Getrocknetes Kraut zerkleinern und in eine Flasche (½ – ¾ Liter) geben.

  • Mit Sonnenblumen-, Oliven- oder Rapsöl auffüllen, bis der Oregano mit Öl bedeckt ist.

  • Flasche luftdicht verschließen, dunkel stellen und 4 Wochen ziehen lassen.

  • Oregano-Öl ein Sieb mit Tuch darin abseihen.

Bei der Anwendung sollte man beachten, dass die Konzentration der Wirkstoffe bei einem selbst hergestellten Produkt von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein kann. Sie hängt stark von Klima und Bodenbeschaffenheit ab. Oreganoöl sollte nie pur auftragen werden! Immer vorher mit anderen Ölen (Sonnenblumen-, Oliven- oder Rapsöl) verdünnen (1 Tropfen Oreganoöl: 10 - 20 Tropfen Trägeröl.

Inhalation

10 Tropfen Oreganoöl in heißem Wasser (ca. 80 - 100° C) verdampfen lassen. Reizung der Augen durch Schließen vermeiden!

Oreganoöl – Warnhinweis

Oreganoöl kann auf Haut und Schleimhäute eine stark reizende Wirkung haben. Kleine Kinder und Schwangere sollten damit nicht in Berührung kommen.

MagenMagenprobleme - Symptome und Therapie

Typische Symptome bei Magenbeschwerden:

  • Appetitlosigkeit,

  • Bauchschmerzen,

  • Blut im Stuhl

  • Blähungen,

  • Durchfall,

  • Gewichtsverlust,

  • Magenschmerzen,

  • Sodbrennen,

  • Übelkeit mit/ohne Erbrechen,

  • Verdauungs-Beschwerden,

  • Völlegefühl.

Der Magen – wo liegt das Problem?

Symptome in diesem Bereich

Betroffen ist vermutlich

Oberer Bauchraum (bei den Rippen)

Oberer, gastrointestinaler (gastrointestinal = den Magen oder Darm betreffend) Trakt, einschließlich Speiseröhre, Magens und Dünndarm.

Unterer Bauchraum

Unterer Trakt: Anus, Dickdarm, Blinddarm und Mastdarm.

Schmerzen können auch in andere Bereiche ausstrahlen!

Magen – häufigste Krankheitsbilder

Entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind entzündliche Darmerkrankungen mit zahlreichen Symptomen, vor allem Magenproblemen. Die Therapie erfolgt medikamentös. Bei Colitis ulcerosa können chirurgische Eingriffe notwendig werden.

Gastritis

Als „Gastritis“ bezeichnet man eine Entzündung der Magenschleimhaut. Die Ursachen können vielfältig sein. Die Symptome ähneln denen des Reflux. Geeignete Arzneien neutralisieren die Säure.

Magengeschwür

Das Magengeschwür ist eine offene Wunde im Magen oder Zwölffingerdarm. Es führt zu Magenproblemen wie Schmerzen, Verdauungsstörungen, Übelkeit, Erbrechen und starke Gasbildung. Hauptursache ist der Helicobacter pylori, der meist mit Antibiotika behandelt wird.

Reflux

Magenprobleme werden häufig durch (sauren) Reflux verursacht (Gastroösophageale Refluxkrankheit; Gaster = Magen, Ösophagus = Speiseröhre, Reflux = Rückfluss). Die Krankheit entsteht durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. Normalerweise wird das durch einen Schließmuskel verhindert. Wenn dieser nicht funktioniert, verursacht die Magensäure ein Brennen und kann die Speiseröhre schädigen. Reflux-Magenprobleme kann man meist mit rezeptfreien Medikamenten gut behandeln. Sie neutralisieren die Säure oder hemmen ihre Produktion.

Reizdarmsyndrom

Die Magenprobleme beim Reizdarmsyndrom sind vielfältig (Magenschmerzen, Verstopfung oder Durchfall) und bleiben meist ohne Befund. Eine Therapie lindert die stärksten Symptome.

Reizmagen

Neben dem Reizdarmsyndrom gibt es auch den nervösen Magen oder Reizmagen (funktionelle Dyspepsie). Die Probleme liegen vor allem im Oberbauch. Es liegen keine organischen Ursachen vor („ohne Befund“). Man geht davon aus, dass die Magenprobleme durch Stress oder seelische Probleme verursacht werden.

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Magen und Darm - Schleimhaut und Erkrankungen

Magen – Funktion und Probleme

Naturheilmittel bei Magen- und Darm-Krankheiten

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Magen-Darm-Grippe natürlich behandeln

KampherKampfer – die Dosis macht das Gift

Kampfer ist gleichzeitig die Bezeichnung für den Baum (Cinnamomum camphora), für dessen ätherisches Öl und für einen darin enthaltenen chemischen Bestandteil. Kampfer ist ein sehr stark riechendes Terpen (chemische Verbindung, die in zahlreichen Organismen natürlich vorkommt) und damit Hauptbestandteil vieler ätherischer Öle.

Anleitungen zur Anwendung von Kampfer (Campher) finden sich schon in der mittelalterlichen Phytotherapie, zum Beispiel bei Hildegard von Bingen (1098 – 1179). Im Islam werden die Verstorbenen vielfach bis heute bei der letzten Waschung mit einem Sud aus Wasser und Campher gereinigt.

Kampfer als Analeptikum

Heute wird Kampfer meist als Analeptikum verwendet. Analeptika wirken erregend auf das Nervensystem oder einzelne Körper-Funktionen, zum Beispiel das Atemzentrum. Sie können in höheren Dosen giftig sein und sogar Krämpfe auslösen. Kampfer wird heute nicht mehr als Atem-Analeptikum eingesetzt. Die Dosis die dazu benötigt würde, wäre zu hoch und könnte giftig sein.

Kampher – Anwendung und Wirkung

Früher galt die Kampfer-Spritze als klassisches Mittel der Notfallmedizin bei Kollaps oder Ohnmacht. Kampfer wird vom Körper rasch verstoffwechselt und dann über die Nieren wieder ausgeschieden wird. Er wirkt daher umgehend. Kampfer

  • lindert Schmerzen, Entzündungen und Reizungen der Haut,

  • wirkt durchblutungsfördernd,

  • stimuliert Atem und Kreislauf,

  • kräftigt den Kreislauf,

  • erweitert die Bronchien und löst so Krämpfe in den Bronchien.

Kampfer stimuliert die Bildung von flüssigem Schleim in den Bronchien und fördert so die Schleimentfernung aus den oberen Luftwegen. Kampfer ist daher in vielen Erkältungsmitteln enthalten.

Kampfer in der Naturheilkunde

Kampfer wird vorwiegend äußerlich als Salbe angewendet, bei der Behandlung von

  • Erkältungskrankheiten,

  • Muskelschmerzen,

  • Gelenkschmerzen,

  • Weichteilrheumatismus und

  • Herzbeschwerden.

Die Wirkung von Kampfer zielt auf die gleichen Areale des zentralen Nervensystems ab wie der Schmerz. Reibt man Kampfer auf die Haut, übt er einen Reiz die betroffene Hautstelle aus. Dieser Gegenreiz blockiert den eigentlichen Schmerz. Campherspiritus wird häufig auch bei bettlägerigen Menschen angewendet: Einreibungen von Rücken, Armen und Beinen beleben den Kreislauf und wirken kräftigend, erfrischend und wohltuend.

Kampfer - Warnhinweise

Eine innerliche Anwendung muss mit dem Arzt abgesprochen werden! Schon 2 g Kampfer können bei Erwachsenen toxische Wirkungen erzeugen. Erste Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Brennen im Mund und im oberen Bauch, Wärmegefühl und Kopfschmerzen treten innerhalb von 5 bis 15 Minuten nach Einnahme auf. Bei Menschen mit Asthma, Pseudokrupp oder Keuchhusten, bei Kindern und in der Stillzeit darf Kampfer nicht angewendet werden! Das gilt auch für Erkältungsmittel, die Kampfer enthalten. Die Äußerliche Anwendung sollte nur auf gesunder Haut erfolgen, da ansonsten Rötungen, Reizungen und schmerzhafte Entzündungen entstehen können. 10 bis maximal 20 Milliliter werden als Höchstdosis für eine Einreibung mit Campherspiritus angegeben, 300 Milliliter für eine Tagesdosis.

KraeuterteeKräuter, ätherische Öle, Teemischungen, Kräuterbäder, Kräuterkissen, Massageöle mit beruhigenden Eigenschaften

Kräuter

Baldrianwurzel, Hopfenblüten, Johanniskraut, Kamillenblüten, Lavendelblüten, Melissenblätter, Pfefferminze, Thymian, Weißdornblüten- und Blätter, Orangenblüten, Passionsblume.

Ätherische Öle

Bergamotte, Geranium, Lavendel, Mandarine, Melisse, Orange und Orangenblüte (Neroli), Rose, Sandelholz und Majoran.

Beruhigende Teemischungen

Zur Beruhigung bei Erregungszuständen:

  • 25 g Baldrianwurzel,
  • 5 g Hopfenblüten,
  • 5 g Lavendelblüten,
  • 10 g Weißdornblüten.

Bei Einschlafstörungen:

Schlaffördernd wirken Baldrian, Hopfen, Johanniskraut, Lavendel, Melisse und Pfefferminze.

Schlaftees

  • 40 g Baldrianwurzel,
  • 20 g Hopfenblüten,
  • 15 g Melissenblätter,
  • 15 g Pfefferminzblätter,
  • 10 g Pommeranzenschalen

oder

  • 20 g Baldrianwurzel,
  • 10 g Lavendelblüten,
  • 10 g Hopfenblüten,
  • 10 g zerstoßene Fenchelfrüchte.

Etwa 1 EL der Mischung auf 1 Tasse, mit heißem Wasser aufgießen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Siehe auch Kräutertees und Inhalationen.

Beruhigende Bäder

Kräuterbäder

Baldrianwurzel (100g Droge mit 1 Li­ter Wasser kalt anset­zen und zwölf Stunden ziehen lassen, ins Bad absei­hen). Bäder mit Hopfenblüten, Laven­delblüten, Me­lis­senblättern, Majo­ran, Johanniskraut und Kamillenblüten.

Bäder mit ätheri­schen Ölen

Basilikum-, Melissen-, Majoran-, Ka­mil­len-, Lavendel-, Orangen- und Orangen­blü­ten- und Thymianöl.

Kräuterkissen und Massageöle mit beruhigender Wirkung

Kräuterkissen ge­gen Schlaflosig­keit

30g Lavendelblüten, 15g Pfefferminz­blät­ter, 15g Melissen­blätter, 20 g Hop­fenblü­ten, 10g Thymian, 15g Pom­meran­zenschalen getr. und ein paar Tropfen Lavendelöl.

Massageöl gegen Ein­schlaf­störungen

Auf 50 ml Trägeröl 15 bis 20 Tropfen äthe­risches Öl (Lavendel-, Melissen-, Oran­genblüten-, Thymian- oder Bal­dri­an­öl). Geeignete Trägeröle für Massagen: Weizen­keim-, Jo­joba- oder Mandelöl (süß).

Knoblauch Hieronymus Bock. Kräuterbuch 1546Rheuma - Naturheilmittel (äußerlicher Behandlung)

Einreibungen bei Rheuma

Rosmarin-Tinktur, Kampferspiritus, Franzbranntwein sowie die Öle aus Eukalyptus, Fichtennadeln und Latschenkiefern steigern die Durchblutung der Haut und wirken auf die Muskeln entspannend.

Umschläge bzw. Kataplasmen (Brei-Umschläge, Wickel)

Knoblauch-Umschläge

Umschläge mit 1 bis 2 gepressten Knoblauchzehen (Hauptwirkstoff Allicin) fördern bei Rheuma die Durchblutung und machen Giftstoffe unschädlich. Allicin gelangt durch die Haut mit dem Blutkreislauf zu den belasteten Stellen. Wegen der starken Hautreizung Umschlag maximal 4-6 Stunden einwirken lassen und die Haut anschließend sorgfältig abwaschen.

Senfteig-Umschläge (bei nicht entzündlichen Formen von Rheuma)

  • Gaze (leichtes Mull-Gewebe), etwas größer als der Umschlag selbst, auf die von Rheuma betroffene Stelle geben.

  • Senfteig (Senfsamen oder Senfmehl mit heißem Wasser) anrühren,

  • auf unter 40°abkühlen lassen und mit einem Leinentuch auflegen.

  • Einwirken lassen, bis das Brennen als angenehm empfunden wird.

  • Behandelte Stelle abwaschen.

Meerrettich-Umschläge

10 bis 20 Gramm frisch geriebenen Meerrettich auf ein Leinentuch streichen und auflegen.

Moorpackungen und Moorbäder lindern Rheuma

Beide Anwendungen tragen zur Entgiftung bei und können rheumatische Schmerzen ein wenig lindern. Die toxischen Stoffe sind positiv aufgeladen. Diese Ionisierung wird durch die negativen Ionen von Moor neutralisiert.

Kälteanwendungen gegen entzündliches Rheuma

Kälte in Form von Kältepacks oder Eisbeuteln kann bei entzündlichen Formen von Rheuma zumindest vorübergehend eine Reduktion der Schmerzen in den Gelenken bewirken.

UV-Bestrahlung

Wärmebestrahlung (Infrarotlicht) hilft bei nicht entzündlichen Formen von Rheuma:

3 x 20 Minuten täglich.

Bäder bei Rheuma

Rosmarin wirkt schmerzlindernd und erfrischend:

50g Kraut mit ½ Liter Wasser aufgießen, ins Bad abseihen oder 10 Tropfen Rosmarinöl pro Bad (Nicht nach 16.00 Uhr wegen der anregenden Wirkung).

Fichtennadeln wirken erfrischend und durchblutungsfördernd:

1 kg Zapfen und Nadeln in Wasser abkochen, ins Bad abseihen oder 10 Tropfen Fichtennadelöl pro Bad.

TeufelskralleRheuma - Naturheilmittel (innerliche Anwendung)

Sellerie

Selleriesaft unterstützt die Regulation des Verhältnisses von Säuren und Basen (evtl. als Mischung mit Saft aus Möhren und Roten Beten).

Zitrone

Heißer Zitronensaft. Zitronensäure hilft beim Abbau von Giftstoffen; Zitronensäure ist auch in Johannisbeeren und Preiselbeeren enthalten.

Teufelskralle

Die Teufelskralle stammt aus den subtropischen Gebieten Südwestafrikas (Kalaharisteppe), ihre Hauptwirkstoffe sind Furan und Pyran. Sie helfen bei entzündlichem Rheumatismus, indem sie aggressive Angreifer „wegoxidieren“. Als Tee zubereiten

Zwiebel und Knoblauch

Die vielfach bewährten Knollen wirken anti-rheumatisch, z. B. als Getränk:

  • 3 Zwiebeln oder 5 Zehen Knoblauch hacken,

  • in 1 Liter Wasser 15 Minuten kochen,

  • filtern,

  • früh und abends 1 Tasse trinken.

Löwenzahn, Brennessel, Birke

Verwendet werden Wurzel und Kraut des Löwenzahn, Das Kraut der Brennnessel oder die Blätter der Birke als Tee, beispielsweise als Gemisch zu gleichen Teilen.

Weiden, Pappel und Espen

Die Rinde enthält Vorstufen der Salicylsäure (schmerzstillende Wirkung) und wird als 3-Rinden-Tee zubereitet: 2 Teile Weide und je 1 Teil Pappel und Espe.

Vitamin E

Nüssen, Samen und Sojabohnen sowie Öle aus Leinsamen, Sonnenblumen, Soja und Weizenkeimen enthalten viel Vitamin E. Es schützt die Zellen vor oxidativen Veränderungen und wirkt entzündlichen Erkrankungen entgegen.

Gegen rheumatische Schmerzen helfen

Siehe auch: Rheuma – Begriffsklärung, Ernährung

RheumaRheuma – Begriffsklärung, Ernährung

Unter dem Begriff „Rheuma“ werden zahlreiche rheumatische Erkrankungen zusammengefasst, die einige Gemeinsamkeiten aufweisen. Meistens haben sie jedoch im Hinblick auf die Entstehung, das Krankheitsbild oder die Behandlung rein gar nichts miteinander zu tun.

Man kann die rheumatischen Erkrankungen grob unterteilen in:

  • Weichteilrheumatismus und

  • degenerativen Rheumatismus.

Weichteilrheumatismus kann entzündlich oder nicht-entzündlich verlaufen und wird vom Gelenkrheumatismus unterschieden.

Degenerativer Rheumatismus umfasst alle verschleißbedingten Gelenkerkrankungen wie beispielsweise auch den Tennisarm. Die rheumatischen Beschwerden entstehen durch andauernde Überbelastung bestimmter Körperbereiche (Handgelenk, Schulter). Arthrosen beruhen meist auf einer Stoffwechselstörung der Knorpel. Auch Kälte kann Arthrosen fördern.

Als Arthritis (Gicht) bezeichnet man Entzündungen der Gelenke durch Ablagerung von Harnsäurekristallen. Es kommt dann In den Gelenken der Finger und Zehen zur Bildung von Gichtknoten, die mit Salzen der Harnsäure (Urat-Salze) gefüllt sind. Sie sind Auslöser schmerzhafter, akuter Gichtanfälle. Uratsalze werden auch im Bereich der Ohrmuschel, des Gelenkknorpels und -knochens und der Sehnenscheiden und Schleimbeutel eingelagert.

Auslöser rheumatischer Schmerzen:

  • Zugluft,

  • Kälte und

  • Infektionen sein.

Beim echten rheumatischen Fieber sind Bakterien vom Typ Streptokokken Auslöser.

Siehe auch: Naturheilmittel zur äußerlicher Behandlung und zur innerlichen Anwendung.

Ernährung bei Rheuma

Der Anteil pflanzlicher Kost (Frischkost) sollte bei mindestens 80 Prozent liegen. Alle Gemüse- und Obstsorten gehören zu den "Basenbildnern" und wirken einer Übersäuerung entgegen. Beim Würzen sollte man Salz durch Kräuter ersetzen. Lacto-vegetabile (vegetarisch plus Milch und Milchprodukte und Honig, aber ohne Eier) Kost und Saft-Fasten helfen, zumindest zu Beginn der Erkrankung.

Diese Lebensmittel sollte man bei Rheuma meiden:

  • Alkohol,

  • Bohnenkaffee,

  • Eier,

  • Mehlspeisen,

  • Rauchfleisch,

  • Salz,

  • Schweinefleisch,

  • Speck,

  • Teigwaren,

  • Wildfleisch,

  • Wurst.

 

 

OhrOhrenschmerzen und Ohrensausen natürlich behandeln

Bei Ohrenschmerzen handelt es sich meist um Entzündungen des Mittelohrs (Otitis media) infolge von Erkältungs- und Infektionskrankheiten. Der Infekt hat sich dann über die Ohrtrompete ins Mittelohr verlagert. Bei starken, stechende und reißenden Schmerzen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Ohrengeräusche, Tinnitus

Entzündungen im Nasen- und Rachenraum können Ohrgeräusche auslösen. Hauptursache von lästigen Geräuschen und Schwerhörigkeit sind Verkalkungen des inneren Ohres und ein hoher Blutdruck. Auch eingetrocknetes Ohrenschmalz und eingedrungenes Wasser kann Ohrensausen, Pfeifen oder Rauschen verursachen. Starke Dauerbelastung durch Lärm führt ebenfalls zu Schwerhörigkeit.

Die besten Hausmittel bei Ohrenleiden

Neben Ohrentropfen und Spülungen sind auch Dämpfe bei Ohrenleiden hilfreich. Schon der englische Arzt Nicholas Culpeper (1616 – 1654) empfahl unter anderem Dämpfe eines Absuds von Ysop-Kraut mit einem Trichter ins Ohr zu leiten, um Entzündungen und Ohrensausen zu lindern. Andere schwören auf die Kraft des Lavendelöls als Mittel zur Schmerzlinderung: Man gibt ein paar Tropfen mit heißem Wasser in ein Gefäß und leitet den Dampf zum Ohr. Neben Lavendelöl ist auch Kamillenöl geeignet: Beide Öle werden aus den Blüten der Pflanzen gewonnen. Ihr Wirkungsschwerpunkt ist der Kopf. Sie ergänzen sich in ihrer lindernden Kraft bei Entzündungen.

Ein Aufguss aus Spitzwegerich und die Dämpfe des Kümmels lindern Ohrensausen. Pfarrer Kneipp riet zu Dämpfen aus einem Sud von Brennnesseln, Taubnesseln oder Schafgarbe.

Weitere Mittel aus der Naturheilkunde sind

  • Mandelöl,
  • Zitronensaft,
  • frischer Saft aus den Blättern des Hauswurz (bei Ohrenschmerzen vorsichtig ins Ohr träufeln),
  • Zwiebelsaft mit Olivenöl gemischt (30 g Zwiebelsaft mit 30 g Olivenöl mischen und täglich 3 mal 3 Tropfen ins Ohr träufeln oder getränkten Wattebausch auf das Ohr legen.

Ohrenschmalz aufweichen: Ohren mit handwarmen Olivenöl und Kamillen-Aufguss ausspülen.

MoehrensuppeMagen-Darm-Grippe natürlich behandeln

Die Therapie einer Magen-Darm-Grippe richtet sich nach den Ursachen. Man muss jedoch der Ehrlichkeit halber auch feststellen, dass es gegen einen Magen-Darm-Infekt, der durch Viren verursacht wurde, keine spezifische Therapie gibt. Man kann also nur Heilmittel anwenden, die einzelne Symptome wie Übelkeit, Durchfall oder Kopfschmerzen lindern. Bei einer bakteriellen Gastroenteritis kann ein Antibiotikum im Ausnahmefall durchaus hilfreich sein.

Magen-Darm-Grippe - Ernährung

Bei einer Magen-Darm-Grippe sollte man einer Dehydration (Austrocknung) durch die Aufnahme von sehr viel Flüssigkeit entgegenwirken. Empfohlen werden

  • Wasser oder Tees,

  • Elektrolytlösungen wie Reiswasser (Wasser von gekochtem Vollkornreis),

  • Brühen.

Man sollte sich bei einer Magen-Darm-Grippe nicht zum Essen zwingen. Appetitlosigkeit kann sogar eine gesunde Reaktion sein: Wenn man sich zwei, drei Tage nur von Tee und Brühe ernährt wird der Magen-Darm-Trakt entlastet und kann sich beruhigen. Anschließend ist leichte Schonkost angesagt:

  • Apfelmus,

  • Bananen,

  • Haferschleim,

  • Karottensuppe,

  • Reis,

  • Zwieback oder Weißbrot.

Diese Lebensmittel haben die Eigenschaft, den Stuhl etwas fester zu machen. Das hilft gegen Durchfall.

Magen-Darm-Grippe - Mittel aus der Naturheilkunde

Apfelessig

  • 1 EL Apfelessig und 1 EL Honig in 1 Tasse warmem Wasser lösen,

  • in kleinen Schlucken trinken (wirkt Gasbildung und Krämpfen entgegen).

Bananen

Das enthaltene Kalium ersetzt durch Erbrechen und Durchfall verlorene Nährstoffe.

Ingwer, Zimt, Kurkuma

  • 2 EL Ingwer-Wurzelstücke mit heißem Wasser in einer Kanne aufgießen,

  • 10 Minuten ziehen lassen und

  • über den Tag verteilt trinken.

Alle Speisen zusätzlich mit etwas Zimt und Kurkuma würzen.

Pfefferminze

Tee zubereiten, 5 Minuten ziehen lassen (beruhigt den Magen).

Probiotika

Gesunde Bakterienkulturen in Probiotika wie Jogurt und Kefir sanieren die

Ruhe und Wärme

Ruhe unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers, eine warme Decke oder eine Wärmflasche lindern das Bauchgrummeln.

Salzstangen

Salz unterstützt den Körper beim Speichern von Wasser (ausreichend Flüssigkeit zuführen!)

Zitrone

Saft einer halben Zitrone in den Tee geben (versorgt den Körper mit Vitamin C).

VirenMagen-Darm-Grippe - Hauptursache: Viren

Bei einer Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) sind, wie der Name schon sagt, Magen und Darm entzündet oder gereizt. Deswegen ist auch die Bezeichnung als „Virus-Grippe“ falsch, denn die betrifft wirklich ausschließlich die Atemwege. Die Ursachen für eine Magen-Darm-Grippe können ganz unterschiedlich sein: Meistens sind es Viren, manchmal auch Bakterien oder andere Krankheitserreger, verdorbene Lebensmittel oder und verunreinigtes Wasser. Man erkennt die Magen-Darm-Grippe an einigen klassischen Symptomen wie

  • Fieber,

  • Bauchschmerzen,

  • Durchfall,

  • Erbrechen und

  • Abgeschlagenheit.

Die Therapie der Gastroenteritis ist je nach Auslöser unterschiedlich: Bei Bakterien-Befall werden nach wie vor gerne Antibiotika verabreicht, bei Virenerkrankungen helfen meist nur altbewährte Mittel aus der Naturheilkunde.

Magen-Darm-Grippe – Symptome und Ursachen
Magen-Darm-Grippe wird typischerweise von diesen Symptomen begleitet:

  • Bauch- und/oder Magenschmerzen,

  • Durchfall,

  • Fieber,

  • geschwollene Lymphdrüsen,

  • Kopf- und Gliederschmerzen,

  • Übelkeit mit/ohne Erbrechen.

Verursacher der Magen-Darm-Grippe

Bakterien

Häufig sind Bakterien wie Escherichia coli (E. Coli, EHEC, Kolibakterien), Campylobacter,Shigellen oder Salmonellen an der Übertragung beteiligt. In Deutschland klingen bakterielle Magen-Darm-Infektionen meist so schnell wieder ab, wie sie entstehen. Das Ansteckungs-Risiko schwindet mit dem Abklingen der Symptome.

Viren

Bei etwa der Hälfte aller Erkrankungen liegen Magen-Darm-Viren wie Noroviren, Adenoviren, Rotaviren oder Herpes-Viren vor. Sie sind hoch ansteckend und können sich schnell verbreiten, wenn die Hygiene-Regeln wie Händewaschen nach Toiletten-Besuch nicht eingehalten werden.

Parasiten

Parasiten wie Giardien und Kryptosporidien sind beim Menschen selten. Amöben dagegen treten häufiger auf mit teilweise schwerem Verlauf (heftige Durchfälle, starke Austrocknung). Ursache ist meist unsauberes Wasser. In Ländern mit mangelnder Wasserversorgung sollte man daher nur in Flaschen abgefülltes Wasser trinken.

Lebensmittel

Milchprodukte, Meeresfrüchte etc. können bei Unverträglichkeiten Symptome der Gastroenteritis verursachen.

Magen DarmMagenbeschwerden

Probleme mit dem Magen? Früher oder später erwischt es jeden. Die meisten Menschen hatten in der Kindheit oder Jungend schon einmal Verdauungsstörungen oder Sodbrennen. Viele leiden später als Erwachsene immer wieder darunter. Manche Magen-Beschwerden legen sich nach einer Ernährungsumstellung. Andere Probleme lassen sich danke mit bewährten Hausmittelchen gut therapieren und bei einigen sollte man unbedingt den Arzt konsultieren. Das ist beispielsweise bei Magengeschwüren notwendig oder wenn die Probleme im Magen mit Blut im Stuhl einhergehen.

So funktioniert der Magen

Der Magen ist ein Verdauungs-Organ und liegt zwischen Speiseröhre und Dünndarm. Er hat im menschlichen Körper diverse Aufgaben:

  • Er nimmt die Nahrung auf,

  • ist bei der Verdauung hauptsächlich für das Eiweiß zuständig.

  • Der Magen mischt Magensäure in den Nahrungsbrei und

  • schützt so Verdauungsapparat vor Krankheitserregern.

  • Den angereicherten Nahrungsbrei gibt er zur Weiterverarbeitung an den Dünndarm ab.

Störungen der Magen-Funktionen

Beim Verdauungsvorgang können im Magen folgende Probleme vorkommen:

  • Vermehrte Gasbildung,

  • Bauchschmerzen,

  • Verstopfung und

  • Durchfall.

Solche Störungen der Magen-Funktion sind unangenehm und kommen recht häufig vor. Die häufigste Ursache für diese Art von Problemen ist die Ernährung, aber natürlich kann auch eine Magengrippe Auslöser sein. Bei vielen Frauen kommt es während der Periode und im Rahmen einer Frühschwangerschaft regelmäßig zu solchen Beschwerden. Dann treten, zumindest für einen gewissen Zeitraum, Magenprobleme auf wie

  • Übelkeit,

  • Erbrechen,

  • Völlegefühl und

  • Druck im Bauchraum.

Manchmal kommt es ganz plötzlich und ohne erkennbare Auslöser zu Magen-Beschwerden. Dann sollte immer ärztlicher Rat eingeholt werden, zumal wenn

  • schwerwiegende Symptome auftreten,

  • zwei Tage und länger anhalten und/oder

  • zunehmend stärker werden.