Hexenblog

Colitis ulcerosaColitis ulcerosa II – mit Mut geht vieles...

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sind die Medikamente gut eingestellt, doch die Colitis ulcerosa fordert ihren Tribut. Matthias hat nicht erheblich an Gewicht verloren und zudem die Lust am Essen:

Essen ist kein Genuss mehr, auf den man sich wirklich freuen kann, wenn darauf starke Schmerzen folgen."

Matthias zieht sich zunehmend zurück. Er lebt wie ein Eremit, schon weil er sich nicht mehr traut, sicheres Terrain zu verlassen. Das ist in seinem Fall konkret der Radius zur Toilette. Eine Infektion könnte seinen Zustand verschlechtern, also meidet er auch den Kontakt mit Krankheitserregern – konkret: sämtliche Orte, an denen viele Menschen zusammen kommen wie öffentliche Verkehrsmittel, Schwimmbäder und Kinos. Die Umstände zwingen ihn dazu. Außerdem wurden die Ängste aufgrund unangenehmer Erfahrungen über die Jahre hinweg immer größer. Die Durchfall-Attacken bei Colitis ulcerosa sind nicht nur schmerzhaft, sondern auch unberechenbar. Manchmal ging es so schnell, dass Matthias es nicht mehr bis zur nächsten Toilette schaffte.

Man müsste sich nur viel mehr trauen!

Matthias ist seit seinem Aufenthalt im Krankenhaus in psychotherapeutischer Behandlung. Er hatte große Vorbehalte, kann aber mit der Zeit ein intensives Vertrauensverhältnis zu seinem Therapeuten aufbauen. Er empfindet die Behandlung als äußerst hilfreich. Matthias lernt, eine konstruktive Einstellung zu seiner Erkrankung zu entwickeln und mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Auch von seinem Internisten fühlt er sich gut betreut. Nach und nach soll das verabreichte Cortisol allmählich reduziert und abgesetzt werden. Damit ist zunächst eine neuerliche Verschlechterungen der Colitis ulcerosa verbunden. Etwa eineinhalb Jahre später sind die Entzündungsherde in den Blutwerten praktisch nicht mehr nachweisbar. Matthias fühlt sich auf einem guten Weg. Sein Beruf bereitet ihm mitunter immer noch Magengrimmen, doch er arbeitet aktiv am Stressabbau und treibt zum Beispiel sehr viel Sport.

Es geht vieles", sagt er rückblickend. "Man müsste sich nur viel mehr trauen!" Er habe den Fehler gemacht, sich allzu sehr zurück zu ziehen. Menschen, die wie er an Colitis ulcerosa leiden, rät er, soziale Kontakte unbedingt auch weiterhin zu pflegen. Sie sollten alle Möglichkeiten ausschöpfen – auch die Psychotherapie. Matthias hat inzwischen die Erfahrung gemacht, dass ihn auch ein Rückschlag nicht mehr so einfach aus der Bahn wirft: „Es geht einem eben manchmal nicht so gut – mit oder ohne Colitis ulcerosa."

DarmColitis ulcerosa I – Krankheit mit hohem Leidensdruck

Colitis ulcerosa gehört nach wie vor zu jenen Krankheiten, die aufgrund der peinlichen Begleitumstände vielfach von den Betroffenen tabuisiert werden. Sie führen deswegen häufig zur sozialen Isolation. Es gehört viel Mut dazu, mit diesem Tabu zu brechen. Matthias hat ihn gefunden und damit auch wieder den Weg zurück in ein erfülltes Leben.

Diagnose Colitis ulcerosa

Von schmerzhaftem Durchfall geplagt wandte sich Matthias an seinen Hausarzt. Die üblichen Behandlungsmethoden versagten. Im Krankenhaus liegt bald der Verdacht nahe: Colitis ulcerosa. Der damals 35jährige war schockiert. Die Krankheit gilt als unheilbar. Sie ist stigmatisierend - einfach peinlich. Die Hypothese wird erst einmal widerrufen, der Patient mit einem Antibiotikum therapiert. Die Beschwerden klingen ab.

Fünf Jahre später nimmt Matthias Ibuprofen. Wegen einer langwierigen Zahnbehandlung. Das bewährte Schmerzmittel gilt als gut verträglich, doch Matthias findet kurz darauf Blut im Stuhl. Es folgt eine Odyssee durch diverse Arztpraxen. Der Befund: Es ist tatsächlich Colitis ulcerosa. Die Krankheit wird mit Cortisol zur Remission gebracht, die Symptome klingen ab.

Unverträglichkeiten als Auslöser

Drei Jahre schlummert die Plage. Dann verletzt sich Matthias am Fuß. Die schmerzhafte Wunde will einfach nicht heilen. Ein halbes Jahr später wendet er sich an einen Orthopäden, wird mit Voltaren versorgt. Obwohl der Arzt über die Colitis ulcerosa informiert war. Die Schmerzen ließen nicht nach, eine Woche später stellt sich wieder Blut im Stuhl ein. Ein Besuch beim Internisten seines Vertrauens bringt Gewissheit: Eine ganze Reihe von Medikamenten kann neue Schübe der Colitis ulcerosa auslösen. Matthias wird in Zukunft auf solche Experimente verzichten.

Psyche und Darm

Die Behandlung mit Cortisol schlägt zunächst nicht an. Auch das gehört zu den Tücken der Colitis ulcerosa: Es gibt keine standardisierten Heilverfahren. Die Medikation kann individuell vollkommen unterschiedlich sein. Eine Basistherapie mit Azathioprin erweist sich als kompliziert, aber wirkungsvoll. Doch während der ersten Behandlungsphase kommt es zum Supergau:

Ein Schicksalsschlag in der Familie, die Beziehung geht in die Brüche, bei seinem Arbeitgeber stehen gravierende Umstrukturierungen an. Zu den starken Schmerzen und den extremen Durchfallattacken gesellen sich auch noch schwere Depressionen. Ein Krankenhausaufenthalt wird unumgänglich.

Bild: Menschlicher Darm, Robert Fludd (1623), Deutsche Fotothek

EspressoEinfacher abnehmen mit Lebensmitteln, die den Stoffwechsel beschleunigen

Koffein, Kokosöl, Vitamin C und Wasser

Koffein

Das im Kaffee enthaltene Koffein kann die Stoffwechselrate um bis zu 11 Prozent erhöhen. Wenn man drei Tassen Kaffee (ca. 270 mg Koffein) pro Tag konsumiert, kann man damit bis zu 100 Kalorien zusätzlich verbrennen. Koffein wirkt allerdings individuell sehr unterschiedlich.

Koffein ist außerdem auch als Fettburner hochwirksam und zudem ein effizienter Energie-Drink, der die Leistungsfähigkeit deutlich steigert, wenn er vor dem der Training getrunken wird.

Koffein plus Catechine

  • Grüntee

  • Matcha

  • Oolong

Die Wirkung von Tee ist wohl vor allem auf die Kombination zweier Inhaltsstoffe zurückzuführen: Koffein und Catechine regen den Stoffwechsel an. Oolong und grüner Tee können den Stoffwechsel um 4 – 10 Prozent erhöhen. So kann man wie beim Kaffee etwa 100 Kalorien pro Tag zusätzlich verbrennen. Darüber hinaus können diese Teesorten die Fettverbrennung um bis zu 16 Prozent steigern und sind somit ein echter Fettkiller..

Mittelkettige Fette

Kokosnussöl

Die meisten Öle enthalten viele langkettige Fette, die vom Körper gespeichert werden. Kokosöl dagegen besitzt einen hohen Anteil an Fetten mittlerer Kettenlänge. Sie werden in der Leber in Energie umgewandelt. Kokosöl-Fette erhöhen zudem die Stoffwechselrate stärker als langkettige Fette. Bereits 30 ml Kokosöl täglich können das Bauchfett bei Übergewichtigen erfolgreich reduzieren.

Vitamin C

  • Paprika

  • Sanddorn

  • Zitrusfrüchte

Vitamin C erfüllt wichtige Aufgaben beim Stoffwechsel. Es wird beispielsweise bei der Produktion von Carnitin benötigt, das die Verwertung von Fettsäuren unterstützt, aus denen Energie gewonnen wird.

Wasser

Leitungswasser steigert den Grundumsatz um bis zu 30 Prozent. Das liegt vermutlich daran, dass der Organismus Energie verbraucht, um Wasser auf Körpertemperatur zu erwärmen. Die Wirkung hält bis zu einer Stunde an.

IngwerAbnehmen mit Lebensmitteln, die den Stoffwechsel anregen

Eiweiß, Ballaststoffe und Kakao

Eiweiß

  • Eier

  • Fisch

  • Fleisch

  • Hülsenfrüchte

  • Milchprodukte

  • Nüsse

  • Reis

  • Samen

  • Sojaprodukte

Der Körper verbrennt bei der Verdauung von Proteinen mehr Kalorien als bei anderen Lebensmitteln. Ursache ist die Thermogenese: Je mehr Wärme bei der Verarbeitung von Nahrung entsteht, desto mehr Kalorien werden verbrannt. Lebensmittel mit hohem Proteingehalt haben den höchsten Thermogenese-Wert aller Nahrungsmittel und erhöhen so die Stoffwechselrate. Außerdem sättigen Proteine gut und erhalten die Muskelmasse.

Arginin, Glutamin, Ballaststoffe

  • Gemüse

  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen etc.)

  • Vollkornprodukte

Im Gemüse ist die Aminosäure Arginin enthalten. Sie bewirkt, dass Kohlenhydrate und Fett verbrannt und in Energie umgewandelt werden. Erbsen, Bohnen und Linsen enthalten reichlich Glutamin, eine Aminosäure, die dafür sorgt, dass mehr Kalorien verbrannt werden.

Hülsenfrüchte haben zudem einen hohen Eiweiß-Anteil. Außerdem enthalten Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte viele Ballaststoffe, also Nahrung für die "guten" Bakterien im Darm. Sie produzieren kurzkettige Fettsäuren, die den Körper bei der Verwertung von Fett aus den körpereigenen Speichern unterstützen, indem sie diese in Energie umwandeln. Ballaststoffe halten außerdem den Blutzuckerspiegel auf einem konstanten Niveau.

Ingwer

2 Gramm Ingwer als Pulver in heißem Wasser aufgelöst bewirken, dass 40 Kalorien mehr verbrannt, der Hunger gezügelt und das Gefühl der Sättigung gesteigert werden.

Jod

  • Algen

  • Brokkoli

  • Erdnüsse

  • Fisch

  • Schweineleber

Der Mineralstoff Jod wird für die Produktion von Hormonen in der Schilddrüse benötigt. Jod reguliert den Stoffwechsel und damit auch den Kalorienverbrauch. Erwachsene benötigen täglich ca. 150 mcg. Besonders Algen und Fisch enthalten reichlich Jod.

Kakao

  • Kakao

  • Dunkle Schokolade

Kakao besitzt Stoffwechsel anregende Eigenschaften, die jedoch bislang fast nur in Tierversuchen belegt wurden. Vermutlich hilft Kakao bei der Entwicklung von Genen, die dabei helfen Energie aus Fett zu erzeugen. Kakao kann möglicherweise eine Gewichtszunahme bremsen.

Tipp

Verwende immer rohen Kakao! Durch eine Verarbeitung reduziert sich die Konzentration nützlicher Inhaltsstoffe.

Chili PeperoniGesund abnehmen - Stoffwechsel anregen

Von A wie Apfelessig bis Z wie Zink

Langsam und kontinuierlich abnehmen – das geht auch ohne Hungerkur. Zum Beispiel mit Lebensmitteln, die den Stoffwechsel ankurbeln. Mit diesen Produkten kannst Du Dein Gewicht nicht nur dauerhaft reduzieren, sondern auch langfristig halten.

Die einzelnen Lebensmittel wirken auf jeden Menschen unterschiedlich. Ein Beispiel: Chili steigert die Fettverbrennung von Menschen, die regelmäßig scharf essen, nicht so stark wie bei solchen, die nur ausnahmsweise scharf essen. Eine Ernährung, bei der viel Gemüse, Fisch und eiweißreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen, hilft jedoch wegen der positiven Auswirkungen auf den Stoffwechsel deutlich besser beim Abnehmen als eine reine Kalorienreduktion.

Diese Lebensmittel regen den Stoffwechsel an

Apfelessig

Regelmäßiger Konsum von Apfelessig führt dazu, dass weniger Fett gespeichert und mehr Fett für die Energie-Gewinnung verbrannt wird. Apfelessig bewirkt eine lange Verweildauer der Nahrung im Magen. So zügelt er den Appetit und erhöht das Sättigungsgefühl. Apfelessig hilft beim einsparen von Kalorien: Testpersonen, die täglich vier Teelöffel (20 ml) Apfelessig konsumierten, nahmen bis zu 275 weniger Kalorien auf. Achtung: Nicht mehr als 30 ml Apfelessig täglich! Die Säure kann u. a. die Zähne angreifen.

Chili (Capsaicin)

Capsaicin ist ein natürlicher Appetitzügler und kurbelt den Stoffwechsel an. Es werden mehr Kalorien verbraucht, die Fettverbrennung wird angeregt. 135 - 150 mg Capsaicin täglich werden etwa 50 Kalorien zusätzlich verbrannt. Chilis enthalten sehr viel Vitamin C.

Eisen, Zink und Selen

  • Fleisch

  • Hülsenfrüchte

  • Meeresfrüchte

  • Nüsse

  • Samen

Die Schilddrüse reguliert den Stoffwechsel und benötigt dazu Eisen, Zink und Selen. Führen wir mit der Ernährung zu wenig davon zu, reduziert die Schilddrüse die Produktion von Hormonen. Der Stoffwechsel insgesamt verlangsamt sich.

CozzemarinaraMiesmuscheln - Wissenswertes und Rezept

Miesmuscheln sind extrem lecker und sehr gesund. Sie enthalten sehr viel Eiweiß, Selen, Zink, Jod und Vitamin A.

Muscheln nur in Monaten mit „R“ essen?

Muscheln haben von September bis April Saison und der Verzicht in R-Monaten macht durchaus Sinn:

Hauptnahrung von Muscheln sind Algen. Bestimmte Algenarten hinterlassen winzige Mengen Gift im Muschelfleisch. Algen blüht nur in den warmen Sommermonaten - nicht in den R-Monaten. Muscheln nehmen in der Blütezeit besonders viele Algen auf. Die Giftmenge erreicht eine bedenklich hohe Konzentration. Der Verzehr von solchen Muscheln kann von harmlosen Magenproblemen bis hin zu tödlichen Vergiftungen führen. Zwar werden die Sommer-Muscheln nach dem Fang in sauberem Wasser gelagert, damit sie die Algengifte ausscheiden. Ansonsten dürfen sie im Handel nicht verkauft werden. Sie wären dann bedenkenlos genießbar. Aber... Es gibt aber noch einen Grund, warum man mit dem Verzehr von Muscheln auf die R-Monate warten sollte:

Muscheln haben von Mai bis August Laichzeit. Drunter leidet die Qualität von Muschelfleisch.

Ich persönlich bevorzuge beim Einkauf die bereits geöffneten Miesmuscheln aus Portugal oder Spanien, die unmittelbar nach der Ernte überbrüht, vorsortiert und schockgefrostet werden. So erspart man sich schon einmal das Vorkochen und die letzte Unsicherheit, ob auch alle Muscheln genießbar sind. Ansonsten sollte man niemals Muscheln essen, deren Schale bereits geöffnet ist!

Sind die Muscheln ok? Der Test:

  • Halte die Muschel unter fließendes kaltes Wasser,
  • klopfe mit einem Teelöffel auf die Schale.

Die Schale schließt sich? Du kannst die Muscheln bedenkenlos essen.

Die Schale schließt sich nicht? Die Muschel lebt nicht mehr! Entsorge die Muscheln sofort!

Muscheln enthalten viel Quecksilber und Cadmium?

Das trifft nur auf Muscheln zu, die NICHT aus der EU kommen. Muscheln aus EU-Ländern werden regelmäßig auf Schadstoffe überprüft.

Spaghetti con le cozze à la marinara

Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 12 Miesmuscheln pro Person (mit Schale)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1/4 l Weißwein
  • 3 El natives Olivenöl
  • 1 Chili-Schote
  • 2 Lorbeerblätter
  • Tl Zucker, Prise Salz und Pfeffer
  • gehackte Petersilie oder Koriander (frisch)

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauchzehen hacken und langsam mit dem Zucker in nicht allzu heißem Olivenöl karamelisieren, bis der Knoblauch golden wird. Chili-Schote in feine Streifen (ca. 2 cm lang) schneiden und Zitrone längs vierteln. 2 Viertel mit dem Chili in die Pfanne geben. Die anderen beiden Viertel der Zitrone jeweils zusammen mit einer Schale Wasser und einem Tuch zum Reinigen der Finger auf den Tisch stellen.
  2. Sud eine Weile schmoren bis sich der Zitronensaft mit dem Öl verbindet und dann den Weißwein angießen. 2 Lorbeerblätter dazu geben, salzen pfeffern und 10 Min. köcheln lassen.
  3. Währenddessen die Nudeln aufsetzen und 5 Min. vor Ende der Kochzeit die Muscheln zum Sud geben.
  4. Nudeln auf den Tellern anrichten, Muscheln mit Sud appetitlich darauf verteilen und mit Petersilie/Koriander bestreuen.

Guten Appetit!

Sauerkraut MIlchsäuregärungVerfahren, die Lebensmittel haltbar machen und vor dem Verderb schützen - Übersicht

Mikroorganismen benötigen für ihr Wachstum Nährstoffe. Auch das sie umgebende Milieu muss im Hinblick auf Feuchtigkeit, Temperatur, Säuregrad und Sauerstoffgehalt stimmen. Schimmelpilze und Hefen wachsen nur, wenn Sauerstoff zur Verfügung steht. Sie gelten deshalb als typische Oberflächenverderber. Im Gegensatz zu den meisten Bakterien gedeihen sie noch bei einem pH-Wert von 4 bis 5. Deswegen können auch Äpfel, Birnen und Tomaten trotz stärkerem saurem Milieu verschimmeln. Wie die meisten Mikroorganismen vermehren sich auch Schimmelpilze bei 15-40° C optimal. Aflatoxine werden erst bei 100-120° C inaktiviert. Einige Arten gedeihen sogar noch bei -15° C.

Physikalische Verfahren

  • Kühlen,
  • Gefrieren,
  • Trocknen,
  • Einkochen.

Das Trocknen gehört zu den ältesten Verfahren, um Getreide, Kräuter, Obst, Fleisch und Fisch haltbar zu machen. Dabei wird den Lebensmitteln in warmer, trockener Luft Flüssigkeit entzogen. Um Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen die Lebensgrundlage zu entziehen, sollte die Restfeuchte nicht mehr als 8-20 Prozent betragen. Bei Getreide liegen die optimalen Werte bei 14-17 Prozent Wassergehalt. Obst und Gemüse sollte man nach dem Waschen abtrocknen und im Kühlschrank oder kühlen Kellerräumen lagern.

Chemische Verfahren

  • Einlegen in Essig, Essig-Zuckerlösung, in Alkohol oder Öl,
  • Milchsäuregärung,
  • Alkoholische Gärung,
  • Pökeln,
  • Räuchern.

Chemische Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln nutzen die entwicklungshemmende, pilz- und bakterientötende Wirkung verschiedener natürlicher und chemisch hergestellter Substanzen, um den Verderb z. B. durch Schimmelpilze hinauszuzögern. Leider werden vielfach auch Konservierungsstoffe verwendet, die als gesundheitlich bedenklich gelten. Siehe auch Lexikon der Lebensmittelzusatzstoffe.

 

Schimmel an der DeckeSchimmelpilze natürlich bekämpfen

Schimmelpilze finden, ähnlich wie Hausstaubmilben, im Hausstaub und im feuchtwarmen Milieu optimale Voraussetzungen für ihr Wachstum. Auch Ausscheidungsprodukte von Haustieren werden gerne von Schimmelpilzen besiedelt. 

Schimmelpilze lieben

  • feuchtes Mauerwerk,
  • feuchte Tapeten,
  • unsachgemäß angebrachte Holzverschalungen,
  • feuchte Matratzen,
  • schlecht belüftete und mit hoher Luftfeuchtigkeit angereicherte Badezimmer.

Besonders im Schlafzimmer und anderen ungeheizten Räumen kommt es oft zur Ansiedlung von Schimmelpilzen. Die Ursache: Warme, mit Feuchtigkeit angereicherte Luft kühlt die Außenwände, die „schwitzen“, d. h. Feuchtigkeit nach innen abgeben. Auch feuchte Baukörper von zu früh bezogenen Häusern bieten ideale Lebensgrundlagen für Schimmelpilze. Bei Schimmelpilz-Allergikern kann das zu einem großen Leidensdruck führen. Die Schimmelpilze lösen u. a. Asthmaanfälle aus. 

Was tun gegen Schimmelpilze in der Wohnung?

  • Beim Neubau oder der Sanierung von Wohnungen kann man dem Schimmelpilz-Befall durch die Auswahl geeigneter Materialien entgegenwirken. So zeichnet sich der Naturbaustoff Ziegel durch hervorragende Eigenschaften bei der Wärmedämmung und Wasserdampf-Diffusion aus.

  • Unsachgemäße Isolier-Maßnahmen (Dampfsperren) sollte man unbedingt vermeiden. Auch dürfen die Wände nicht mit Kunststoffplatten hermetisch abgedichtet werden.

  • Reichlich Lüften, im Winter Stoßlüftung. Zur Beseitigung von Schimmelpilz: Abwechselnd Heizen und Lüften (währenddessen Heizung zurückschalten).

  • Staub kann in großen Mengen Schimmelpilze enthalten. Staubsauger mit Mikrofilter verwenden. Oft und gründlich mit natürlichen Reinigungsmitteln reinigen. Langflorteppiche aus Schlafräumen entfernen.

  • Türe zum Bad schließen (Bad nach außen entlüften).

  • Möbel, Betten ca. 20 cm von der Wand entfernt aufstellen, damit die Luft zirkulieren kann.

  • Temperatur im Schlafzimmer max. 17° C.

  • Stockflecken an Schränken, Kacheln, Verkleidungen oder Tapeten sofort mit Essigwasser abwaschen.

  • Luftbefeuchter von Heizungen entfernen.

  • Allergiker sollten Topfpflanzen mit Blumenerde in der Wohnung meiden. Feuchte Erde kann Schimmelpilze enthalten.

verschimmeltes BrotSchimmelpilze in der Nahrung

Schimmelpilze gedeihen auf verschiedenen feuchten organischen Stoffen, auf Lebensmitteln und faulenden Pflanzenteilen. Sie bilden weiße, graue, bläulich-grüne, flockige oder staubige Überzüge. Man unterscheidet

  • Kopfschimmel (Mucor)

  • Pinselschimmel (Penicillium)

  • Kolbenschimmel (Aspergillus).

Die Gefahren von Schimmelpilzen in der Wohnumwelt und in der Nahrung sollten nicht unterschätzt werden. Bestimmte Schimmelpilze (besonders Aspergillus flavus u. Aspergillus parasiticus) erzeugen auf Lebensmitteln gefährliche Pilzgifte, sog. Aflatoxine. Selbst dann, wenn nur geringe Mengen verzehrt werden, ist die schädliche Wirkung groß! Es können Leberzirrhose und Leberkrebs, Missbildungen und genetische Schäden auftreten. Neben falschen Essgewohnheiten stellen Schimmelpilz-Gifte (Aflatoxine) das höchste Erkrankungsrisiko dar. Besonders Kinder sind stark gefährdet. Deshalb sollten Lebensmittel (Brot, Käse, Marmelade, Gemüse und Obst), auf denen Schim­mel zu sehen ist, sofort in den Mülleimer wandern.

Aflatoxine werden nicht durch Kochen, Backen oder Rösten vernichtet. In der Aflatoxin-Verordnung sind die zulässige Höchstmengen festgelegt, beispielsweise für Nüsse und Getreide. Aflatoxine können auch durch verschimmeltes Futter (Getreide, Kraftfutter) in die Milch gelangen. Werden schimmelpilzhaltige Rohprodukte zu Lebensmitteln weiterverarbeitet, lassen sich diese mit dem Auge und dem Geschmackssinn nicht mehr feststellen. Der Effekt wird verstärkt durch die Unsitte der Nahrungsmittelindustrie, Geschmacksfehler durch Zusatz von Aromastoffen zu unterdrücken. Auch getrocknete Früchte wie Feigen, können gefährliches Pilzgift enthalten.

Bestimmter Arten von Schimmelpilzen besitzen entwicklungshemmende und bakterientötende Wirkung, die zur Herstellung von Antibiotika genutzt wird. Auch In Schimmelkäse und Hartwurst enthaltene Schimmelpilze bilden keine Pilzgifte.

Anzeichen einer Aflatoxin-Vergiftung

Erste Anzeichen einer Vergiftung durch Aflatoxine:

  • Kreislaufprobleme oder Kreislaufschwäche,

  • Erbrechen,

  • Fieber.

Pilzgifte lösen Heuschnupfen und Asthmaanfälle aus, verursachen allergische Entzündungen der Lungenbläschen und Hautallergien. Aus Schimmelpilzen gezüchtete Enzyme, die, neben anderen Zusatzstoffen, in verschiedenen Backwaren (Brötchen, Kunstsauerteig-Brot) das Volumen vergrößern, stehen im Verdacht allergische Beschwerden wie tränende Augen, Schnupfen, Asthma und lebensgefährliche Schwellungen der Kehlkopfschleimhaut auszulösen.

Die bei asiatischen Reis-Essern auftretende Krankheit Beriberi wurde Jahrhundertelang auf einen Mangel an Vitamin B1 (Thiamin) zu­rückgeführt. Tatsächlich war ein Schimmelpilz (Penicillium citreoviride) die Ursache. Er breitete sich auf schlecht getrockneten Körnern aus und vergiftete sie mit dem Toxin Citreoviridin.

Scharbockskraut BlattScharbockskraut - Rezepte

Die Blätter dürfen nur geerntet werden, bis die Pflanze zu Blühen beginnt. Bitte unbedingt die Hinweise im Beitrag „Scharbockskraut – die Dosis macht das Gift…beachten!

Junge frische Blätter

Die frisch geernteten Blätter des Scharbockskrauts sind essbar – in geringen Mengen. Sie schmecken herb würzig und sind etwas scharf. Sie sind eine leckere Zutat für den Wildkräuter-Salat, eine Kräuter-Suppe, Kräuterquark oder Smoothies. Eine echte kleine Delikatesse stellst du her, indem du etwas kleingehacktes Scharbockskraut leicht gesalzen auf einem Butterbrot anrichtest.

Scharbockskraut-Butter

  • 1 Packung Butter (oder vegane Alternative),
  • 2 Handvoll Scharbockskraut,
  • 1 Zwiebel,
  • 1 gelbe Rübe,
  • 4 EL Tomatenmark.

Zwiebel fein hacken, Möhre fein reiben und mit den anderen gut mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen.

Scharbockskraut-Kapern

2 Handvoll Brutknospen vom Scharbockskraut, ¼ L Essig, 1 TL Zucker oder Honig.

  • Blütenknospen leicht salzen und 1 Tag ziehen lassen.
  • Kapern in kochenden Essig geben, Topf vom Herd nehmen.
  • Scharbockskraut-Kapern mit Schaumkelle herausnehmen, in kleine auskochte Gläser füllen.
  • Mit Essig aufgießen, bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist und gut verschließen.

Scharbockskraut-Tee

8 - 10 Teelöffel getrocknete Scharbockskraut-Blätter mit 1 L kaltem Wasser übergießen, aufkochen, ziehen lassen und abseihen.

Scharbockskraut – Nebenwirkungen vermeiden

Manche Menschen reagieren empfindlich auf den Genuss von Scharbockskraut, beispielsweise mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall oder, beim Kontakt mit der Haut oder der Schleimhaut, mit Juckreiz, Hautausschlag oder Blasenbildung. Du solltest also besser vorher testen, ob du das Scharbockskraut gut verträgst, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden: Iss zunächst nur einige wenige junge Blätter der Scharbockskraut-Pflanze pur und achte dabei gut auf den Geschmack. Wenn keine auffälligen Reaktionen auftreten, kannst du das übrige Kraut bedenkenlos verzehren.

ScharbockskrautScharbockskraut – die Dosis macht das Gift...

Das unscheinbare Scharbockskraut (Ficaria verna; Ranunculus ficaria) zaubert schon früh im Jahr gelbe Farbtupfer in die Wiesen, wenn das Gras und alle anderen Blümchen noch im Winterschlaf liegen. „Scharbock“ ist lediglich eine alte Bezeichnung für Skorbut. An der Vitamin-C-Mangelkrankheit litten vor allem die Seefahrer, als die Kartoffel bei uns noch nicht heimisch war. Sie mussten an Bord lange ohne frische Kost auskommen und konnten nur auf getrocknetes Scharbockskraut zurückgreifen. An Land gab es nach den auszehrenden Wintern das junge, frische Scharbockskraut und damit reichlich Vitamin C. Man sammelt die Blätter, bevor das Kraut blüht. Danach entwickelt das Scharbockskraut nämlich zunehmend giftige Stoffe.

Scharbockskraut in der Naturheilkunde

  • Scharbockskraut wirkt vor allem entzündungshemmend und schmerzlindernd.
  • Die frischen jungen Blätter des Scharbockskrauts werden gegen Frühjahrsmüdigkeit und Vitamin-C-Mangel gegessen, zum Beispiel im Salat.
  • Bei Hautleiden und Hautunreinheiten hilft ein Tee aus den getrockneten Blättern des Scharbockskrauts innerlich zum Trinken und äußerlich für Waschungen (auch bei Hämorrhoiden).
  • Ein blutreinigender Tee wird ebenfalls aus den getrockneten Blättern gewonnen.
  • Der Saft der Wurzelknollen des Scharbockskrauts wurde früher als Mittel gegen Feigwarzen verwendet, daher auch der volkstümliche Name „Feigwurz“. Diese Wirkung ist nach heutigen Erkenntnissen widerlegt.

Scharbockskraut - Warnhinweis!

Erwachsene sollten nicht mehr als eine Handvoll Scharbockskraut-Blätter pro Tag verzehren. Die jungen Blätter, vor der Blütezeit geerntet, sind in kleinen Mengen verzehrt unbedenklich. Alle anderen Bestandteile des Scharbockskrauts sind giftig!

Ein vorsichtiger Geschmackstest ist generell ratsam: Schmeckt das Scharbockskraut ranzig, ätzend oder stechend-bitter? Das ist ein Hinweis auf den giftigen Inhaltsstoff Protoanemonin, der sich auch schon vor der Blüte bilden kann. Die Pflanze und ihre Bestandteile dürfen dann nicht roh verzehrt werden!

Es besteht zudem Verwechslungsgefahr mit anderen Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae). Diese können einen wesentlich höheren Anteil an Giftstoffen aufweisen!

Beim Trocknen werden die Giftstoffe in das ungiftige Anemonin umgewandelt. Dann besteht keine Gefahr mehr.

Rhodiola rosea RosenwurzRhodiola rosea - Wirkung und Anwendung

Der griechische Arzt Dioskurides beschreibt das Heilkraut erstmals 77 nach Christus. Carl von Linné verdankt sie ihren Namen Rhodiola rosea, weil sie wie eine Rose duftet. Die traditionelle chinesische Medizin schreibt ihr viele günstige Heilwirkungen zu. In Russland und Skandinavien soll die Rhodiola stark machen gegen das kalte Klima. Sie soll die körperliche Ausdauer und Leistungsfähigkeit steigern und sogar die Langlebigkeit erhöhen. In der Wurzel der Rhodiola rosea sind etwa 140 verschiedene Wirkstoffe enthalten. Die wichtigsten für die Naturheilkunde:

Rosavin entspannend, angsthemmend

Salidrosid

stimulierend

Tyrosol

antioxidans

Rhodiola rosea - das sagt die Wissenschaft

Untersuchungen zeigen: Rhodiola kann die Auswirkungen körperlicher Erschöpfung sehr wirkungsvoll reduzieren. Jedoch ist Rhodiola ist noch zu wenig erforscht. Viele Versprechungen der Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln wie zum Beispiel Behauptungen zur Langlebigkeit sind nicht ausreichend belegt. Auch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) kommt zu dem Ergebnis, dass keine ausreichenden Beweise für eine therapeutische Wirksamkeit vorliegen. ABER: Weil die Ergebnisse den Gebrauch in bestimmten Anwendungsgebieten plausibel machen, Rosenwurz in der Naturmedizin seit langem zum Einsatz komme und gravierende Nebenwirkungen fehlen, beurteilt die EMA das Nutzen-Risiko-Verhältnis für die Anwendung zur vorübergehenden Linderung von Stresssymptomen wie Erschöpfung und Schwächegefühl insgesamt positiv.

Rhodiola rosea – Tee und Tinktur selber machen

Für Tees und Tinkturen verwendet man den zerkleinerten und getrockneten Wurzelstock, der intensiv nach Rosen duftet.

Rhodiola rosea – Tee

  • 2 TL Rosenwurz mit heißem Wasser übergießen,

  • 10 Min. ziehen lassen und abseihen.

  • 3 Tassen täglich.

Rhodiola rosea – Tinktur

  • Schraubdeckelglas zur Hälfte mit Rosenwurz füllen,

  • mit hochprozentigem Trinkalkohol vollständig bedecken,

  • Glas verschließen und 4 – 5 Wochen ziehen lassen,

  • abseihen, in Flaschen abfüllen, dunkel stellen.

  • 3 x täglich 10 - 20 Tropfen in einem Glas Wasser.

Oregano kOregano-Öl selber machen

Oregano, der Klassiker aus der mediterranen Küche, fehlt auch bei uns auf keinem Gewürzregal und in keinem Kräutergarten. Oregano-Öl ist dagegen bei uns noch kaum verbreitet. Dabei wird das aus dem Oregano gewonnene ätherische Öl in seiner Heimat am Mittelmeer sehr vielseitig verwendet, zum Beispiel medizinischen Produkten.

Oreganoöl in der Naturheilkunde

Wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung wird Oreganoöl bei Infektionen im Bereich des Mundes, des Rachens und der Atemwege, Erkrankungen von Magen und Darm, Hautgeschwüren und schmerzenden Muskeln zur Linderung von Schmerzen verwendet. Außerdem besitzt Oregano starke antiseptische, antioxidative und antibakterielle Eigenschaften. Diese werden schon lange genutzt, um Lebensmittel haltbar zu machen:

Antioxidantien verhindern die Oxidation von Fettsäuren. Oregano sorgt dafür, dass Fleisch nicht so schnell verdirbt. Es verlangsamt auch Reifung und Fäulnisprozess von Früchten. Die antibakterielle Wirkung trägt dazu bei, dass Fleisch länger gelagert werden kann. Oregano-Öl kann als Konservierungsmittel sogar synthetische Antioxidantien ersetzen. Auch bei der Bekämpfung von Schimmelpilzen ist Oreganoöl erfolgreich. Es konnte die Keimung der Schimmelpilzsporen verhindern. Die antimykotische Wirkung ist von Oregano-Öl ist möglicherweise sogar bei der Behandlung von Candidia-Erkrankungen hilfreich. Einige preisen Oregano-Öl auch als wirkungsvolles Antibiotikum, doch wissenschaftlich abgesichert ist das noch noch nicht.

Oregano-Öl selbst herstellen

Oreganoöl besitzt ein kräftiges, würziges, fast kampferartiges Aroma. Es enthält Gerb- und Bitterstoffe, ätherische Öle (Borneol, Thymol, Carvacrol, Crymol etc.) und Fungizide. Es wird industriell vorwiegend aus den blühenden Spitzen des Krauts hergestellt. Diese werden getrocknet und dann per Wasserdampfdestillation verarbeitet.

Du hast Oregano im Garten? Dann kannst du dein Oreganoöl auch sehr einfach selber machen:

Oreganoöl – Rezepturen

  • Oregano gleich nach dem Öffnen der Blüten vollständig (mitsamt Blüten und Stängel) ernten.

  • Oregano-Kraut vollständig austrocknen lassen.

  • Getrocknetes Kraut zerkleinern und in eine Flasche (½ – ¾ Liter) geben.

  • Mit Sonnenblumen-, Oliven- oder Rapsöl auffüllen, bis der Oregano mit Öl bedeckt ist.

  • Flasche luftdicht verschließen, dunkel stellen und 4 Wochen ziehen lassen.

  • Oregano-Öl ein Sieb mit Tuch darin abseihen.

Bei der Anwendung sollte man beachten, dass die Konzentration der Wirkstoffe bei einem selbst hergestellten Produkt von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein kann. Sie hängt stark von Klima und Bodenbeschaffenheit ab. Oreganoöl sollte nie pur auftragen werden! Immer vorher mit anderen Ölen (Sonnenblumen-, Oliven- oder Rapsöl) verdünnen (1 Tropfen Oreganoöl: 10 - 20 Tropfen Trägeröl.

Inhalation

10 Tropfen Oreganoöl in heißem Wasser (ca. 80 - 100° C) verdampfen lassen. Reizung der Augen durch Schließen vermeiden!

Oreganoöl – Warnhinweis

Oreganoöl kann auf Haut und Schleimhäute eine stark reizende Wirkung haben. Kleine Kinder und Schwangere sollten damit nicht in Berührung kommen.